Jülicher Schulbäder: „Harte Entscheidungen“

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Jülich. „Die fetten Jahre sind vorbei.“ Diese Formel bringe den aktuellen Zustand der Stadt Jülich mit über 140 Millionen Euro an Schulden und wichtigen ungelösten Fragen der Stadtentwicklung auf den Punkt.

Sollte es so bleiben, müssten vor allem die jungen Generationen mit „diesem schweren Erbe leben“. Das ist in einer Stellungnahme der jüngsten Mitglieder im Stadtrat, Marco Johnen (CDU) und Marco Maria Emunds (SPD), zu lesen. Sie fordern ein Umdenken in Politik und Verwaltung.

Das erfordere „schwierige und harte Entscheidungen“ und gelte auch für das Thema Lehrschwimmbecken in Koslar und Welldorf. Angesichts hoher Investitionen und Betriebskosten wolle die Koalition „ernsthaft über alternative Wege“ nachdenken, die den Haushalt entlasten und zugleich das Schulschwimmen ermöglichen. Kein Verständnis haben Johnen und Emunds für Heinz Frey und die Jül.

Der von Frey geäußerte Vorwurf, die große Koalition habe die Absicht, neben den Bädern auch Schulen zu schließen und zugleich scheinbar keinen Plan für Jülich, sei inhaltlich widersprüchlich. Es sei aus Sicht der Koalition unverantwortlich, dass „ein Ratsherr wissentlich falsche Behauptungen dazu nutzt, um Eltern und Schüler zu verunsichern“.

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