Jülicher Schülerin untersucht die Entwicklung des Sehvermögens

Von: hfs
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Strahlende Preisträgerin in der Kategorie Jugend forscht – Biologie: Milena Klameth vom Gymnasium Zitadelle. Foto: FZJ

Jülich. Auch sie wird in Leverkusen beim Landesentscheid NRW im März dabei sein, die 18-jährige Milena Klameth vom Gymnasium Zitadelle. Beim Regionalwettbewerb im Forschungszentrum wurde die Jülicherin in der Sparte Biologie bei „Jugend forscht“ auch mit einem 1. Preis ausgezeichnet.

In ihrem Projekt – bei der Veröffentlichung der Siegerliste wurde sie irrtümlich von den Verantwortlichen auf Platz 2 gesetzt, folglich auch nicht in unserer Berichterstattung in der Samstagausgabe erwähnt – beschäftigte sich die Jungwissenschaftlerin mit der Veränderung des Sehvermögens, was sich im Laufe des Lebens einstellt.

Wochenlange Studien

„Ich habe bei Kindern, Erwachsenen und Senioren untersucht, inwieweit sich die optische Wahrnehmung mit dem Alter verändert“, beschrieb sie ihr wochenlang durchgeführtes Projekt. Sowohl die Durchführung als auch die anschließende Auswertung der Ergebnisse und deren Interpretation gingen dabei weit über das Niveau einer Facharbeit hinaus, so dass die Jury Milena in der Laudatio wissenschaftliches Arbeiten auf höchstem Niveau bescheinigte. Jede Gruppe wurde dabei mit einem eigens dafür selbst entwickelten Versuchsaufbau getestet.

Von 31 Arbeiten aus 15 Schulen wurden beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ bzw. „Schüler experimentieren“ fünf erste Preise im Forschungszentrum Jülich verliehen. Neben einer Auszeichnung für das Gymnasium Haus Overbach (wie berichtet) konnten sich neben Klameth zwei weitere Schülerinnen des Gymnasiums Zitadelle durchsetzen und jeweils den ersten Platz erzielen.

Im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ konnten Henrike Wille und Annika Lothmann auf dem Gebiet Mathematik mit ihrer Arbeit zum Thema „Das Pascalsche Dreieck – Den faszinierenden Eigenschaften auf der Spur“ überzeugen.

Während Milena Klameth und Annika Lothmann zum ersten Mal beim Wettbewerb „Jugend forscht“ bzw. „Schüler experimentieren“ dabei waren, trat Henrike Wille bereits zum dritten Mal an und erzielte zum zweiten Mal einen ersten Platz.

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