Jülicher Rat gegen Gynäkologie-Schließung

Von: vpu
Letzte Aktualisierung:
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Die Kreißsäle im Jülicher Krankenhaus sollen wie die gesamte geburtshilfliche und gynäkologische Abteilung Ende August geschlossen werden. Der Jülicher Stadtrat ist dagegen. Foto: Jonel Volker Uerlings

Jülich. Der Jülicher Stadtrat hat klar Position bezogen: Er ist gegen die geplante Schließung der geburtshilflichen und gynäkologischen Abteilung am St. Elisabeth-Krankenhaus. Das wurde vor zahlreichen Besuchern auch einigen Hebammen am Mittwoch einstimmig formuliert.

Gleichzeitig steht die Stadt Jülich in keinem Vertragsverhältnis zum Krankenhausträger ctw (Caritas Trägergesellschaft West), wohl aber der Kreis Düren. Daher bittet der Jülicher Rat den Kreis, die Zustimmung zu verweigern. Die entscheidende Sitzung in Düren findet Mitte Juli statt.

Zudem wollen Rat und Verwaltung zuvor mit dem Landrat und dem Krankenhausträger ins Gespräch treten. Die Abteilungsschließung zum 1. September hat vehemente Kritik hervorgerufen unter anderem bei den am Jülicher Krankenhaus tätigen Hebammen, die auch Alternativvorschläge unterbreitet haben.

Die müssten geprüft werden, forderte Harald Garding (SPD), der zugleich fragte: Ist die Schließung wirklich unumgänglich? Ein Mittelzentrum wie Jülich brauche eine breit aufgestellte Gesundheitsversorgung, pflichtete Peter Capellmann (CDU) bei.

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