Jülich - Jülicher Quartett feiert sein zehnjähriges Bestehen

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Jülicher Quartett feiert sein zehnjähriges Bestehen

Von: tas
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Grüner Tee und rockige Musik: Das Markenzeichen der Band und eine Zusammenfassung des Abends. Foto: Ariane Schenk

Jülich. Ein Abend voller Grünem Tee, Pogen und Musik: Das Jubiläumskonzert zum zehnjährigen Bestehen der Band „Gl3is“ (sprich: Gleis 3), bestehend aus Christopher Schmitz (Gesang), Martin „Maddin“ Smotrycki (Schlagzeug), Stefan „Peitsche“ Peischard (Gitarre), Adrian „Adi H“ Schlesinger (Bass) und Nicholas „NiQ“ Heck (Gitarre), begeisterte Band wie Publikum zusehends.

Geladen waren fünf Bands sowie ein angekündigter „Special Guest“. Dieser entpuppte sich im weiteren Verlauf des Abends als die Band „Manticor“, die jedoch nicht spielen konnte. „Der Bassist ist auf Welttournee. Alleine oder zu zweit, keine Ahnung“, entschuldigte sie Christopher Schmitz. Stattdessen sang der Frontsänger von Manticor David Ningelchen das Lied „Warten“ von und mit dem Headliner des Abends.

Geburtstagsgeschenke und -grüße gab es von den anderen Bands natürlich auch. Sangen „In Circles“ gemeinsam mit dem Publikum „Happy Birthday to you“, beglückwünschte „Herr Miesepeters“ Gl3is in einem Song. Von „Ballistic, Baby!“ erhielt jedes Bandmitglied eine Packung Grünen Tees, der das Lieblingsgetränk der Band ist, das auf keinem Auftritt fehlen darf und dem sie sogar den Song „Grüner Tee“ widmeten. Hier sangen sie auch den letzten Song „Rock‘n‘Roll Renegade“ begeistert mit.

Nur „die Soi!fer“ und „Ohlenforst“ waren außen vor. Die Besetzung der beiden Bands war ähnlich, und Martin Smotrycki spielte die Gitarre. Hier gab es stattdessen zu hören: „Ich will jetzt keine Werbung machen, aber danke dass wir heute hier auftreten dürfen.“ Passenderweise war das erste Stück von Ohlenforst ein Cover von den So!ifern. Mit ihrem letzten Song, einem Cover von „Eisgekühlter Bommelunder“, der nach Aussage der Band „versucht wurde zu üben, aber kompliziert“ war, klappte die Publikumseinbindung genauso gut wie zuvor bei der Aufforderung zu pogen, was später bei In Circles und dem Auftritt des Hauptacts konsequent fortgeführt wurde, oder bei dem Auftritt der Band Ballistic, Baby!, die im Anschluss an ihr Lied „This Time“ fragten: „This Time it‘s not Gleis 1, it‘s not Gleis 2, it is?“ und vom Publikum die Antwort „Gleis 3!“ bekamen.

Auch die „kleinste Wall of Death“, ein Experiment von Gl3is, funktionierte im zweiten Anlauf soweit, dass zumindest ein paar Zuschauer den Anweisungen der Band nachkamen und zu einem der ersten Songs der Band auf einander und einen auserkorenen Zuschauer zu sprangen.

Auch den „peinlichsten Coversong“ gab es erneut zu hören. Dieser wurde zur Release Party des 8. Jülichsamplers geprobt und wurde auf Facebook aus mehreren Vorschlägen ausgesucht. „Gewonnen“ hatte damals das bekannte Lied „Barbie Girl“ der Band „Aqua“.

Nun wurde eine Zuschauerin dazu auserwählt, während dieses Songs mit einem pinken Kassettenrekorder durch das Publikum zu laufen und andere Gäste aufzunehmen.

Ein besonderes Dankeschön erhielt Patricia Heck, die Mutter des Gitarristen, da sie im Vorfeld Bandfotos geschossen, das an diesem Abend erhältliche Album gestaltet und Proben und Aufnahmen in ihrem Keller ausgehalten hatte. Hierfür bekam sie einen Blumenstrauß sowie eine schwarze Vase von der Band geschenkt.

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