Jülicher Polizei bekommt „Zuwachs“

Von: -vpu-
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Dienststelle für demnächst 120 Polizeibeamte: die Jülicher Wache an der Neusser Straße. Foto: hfs.

Jülich. Die mit Abstand größte Einrichtung des Kreises Düren im Nordkreis ist die Polizeiwache in Jülich. Vor einigen Jahren stand noch in Rede, dass die Ordnungshüter neben anderen Stellen in ein Dienstleistungszentrum an die Seite der Stadtverwaltung einziehen sollten. Daraus wurde bekanntlich nichts.

Inzwischen sind die Frauen und Männer in den blauen Uniformen langfristig im Gebäude Neusser Straße untergebracht. Auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigte Landrat Wolfgang Spelthahn als Leiter der Kreispolizeibehörde am Dienstag, dass die Wache an der Neusser Straße im nächsten Jahr weitere Beamte aufnehmen soll. „Wir werden die Polizei in Jülich um 20 Kräfte verstärken.“

Hintergrund ist akute Raumnot. Während die Behörde in Düren aus allen Nähten platzt, gibt es in Jülich etliche freie Büros. Nun soll ein komplettes Kriminalkommissariat in die Herzogstadt umsiedeln. Welcher Fachbereich genau betroffen ist, wollte Spelthahn noch nicht sagen. „Es stehen zwei Kommissariate zur Diskussion. Wir müssen noch die Details betrachten. Auch wenn der Dienst grundsätzlich immer Vorrang hat, möchten wir versuchen, Härten zu vermeiden“, erklärt der Landrat, der damit zum Beispiel lange Anfahrten zur Dienststelle meint.

Neben dem Kommissariat wechseln laut Spelthahn auch einige wenige Verwaltungsbeschäftigte von Düren in den Nordkreis.

Zum 1. Februar 2014

„Wir werden ein Raumkonzept vorlegen. Das soll möglichst zum 1. Februar 2014 greifen“, sprach der Behördenleiter auch die Zeitvorstellungen an, nachdem er am Dienstagmorgen mit den Spitzen der Polizei in der Sachentscheidung Einigung erzielt hatte.

Spelthahn: „Diese Maßnahme sorgt in Düren für eine gewisse Entspannung und in Jülich für eine ganz gute Auslastung.“

Die insgesamt knapp 430 Ordnungshüter werden sich im nächsten Jahr dann so auf die drei Standorte verteilen: 270 arbeiten in Düren, gut 120 in Jülich und rund 40 in Kreuzau.

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