Jülicher Modellprojekt: „Spatziläum“ der beispielhaften Kinderbetreuung

Von: jago
Letzte Aktualisierung:

Mersch-Pattern. Mit der Liedzeile „Hey, ich hab mich so auf dich gefreut“ von Matthias Reim begrüßte Achim Holzweiler die Besucher der Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen des Modellprojekts „Jülicher Kinderbetreuung Spatzen Nest“.

Als Vorsitzender des Vereins eröffnete er das liebevoll „Spatziläum“ getaufte Fest mit einem Dank an alle am großen Erfolg der Einrichtung beteiligten Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer.

Zeitreise in die eigene Kindheit

Als Schirmherr nutzte Jakob Braun, Abteilungsleiter Vermögensmanagement der Sparkasse, die von Beginn an mit dem Verein verbunden ist, das Grußwort zu einer „Zeitreise in die eigene Kindheit“. Auch damals habe man gelernt, was Gemeinschaft bedeutet oder Freude und Trauer gemeinsam zu tragen, wobei die Trauer sich auf „die Beerdigung des einen oder anderen Meerschweinchens beschränkt“ habe.

Den Einsatz des „tollen Teams mit einer beispielhaften Elterninitiative“ würdigte er mit der Feststellung: „Hier wird Tag für Tag wertvolle und kostbare Arbeit geleistet.“ Die Ankündigung der kleinen Nika, die den nächsten Festredner, „unseren Bürgermeister Herrn Fuchs Axel“ auf die Bühne bat, zauberte den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht und entlockte nicht nur den Müttern den spontanen Kommentar „Wie süß“.

„Ich habe die Zeit im Kindergarten geliebt“, bekannte der Bürgermeister und sorgte für Schmunzeln, als er zudem verriet, dass es bei seinem Bruder andes gewesen sei. Das SpatzenNest sei eine „sensationelle Kindertagesstätte“, sprach er dem Verein ein Riesenlob aus, der durch sein Engagement mit dazu beitrage, dass Jülich eine kinder- und familienfreundliche Stadt sei. In ähnlicher Weise würdigten die Ortsvorsteher von Pattern, Peter Schmitz, und Mersch, Konrad Eskens, den erfolgreichen Werdegang der Einrichtung.

Als Gründungsmitglied stimmte Bernd Kuhnert das Ständchen „Zum Geburtstag viel Glück“ an. 1991 war auch Birgit Hensel mit dabei, die nun die Stellung der Frau in der Berufswelt kritisch hinterfragte und desweiteren im Kindergartenbereich viele zugewanderte Kinder als Bereicherung einschätzt. Für das Fest hatten die Kinder drei Szenen ihrer Projektarbeit „Die Schneekönigin“ einstudiert.

Für die schöne Aufführung wurden sie mit herzlichem Beifall belohnt. Auch Tanzaufführungen erfreuten Eltern und Besucher. Viel Spaß hatten die Betreuerinnen und Eltern beim gemeinsamen Auftritt mit der Männertanzgruppe „Wild Boys“ und beim musikalischen Beitrag der Gruppe „Alfred Asbest and the Feuerlöschers“.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert