Jülicher Künstlerin schenkt 14 Kreuzweg-Gemälde

Von: jago
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Noch sind die Wände weiß: Martina Rohde (links) besichtigte mit der Künstlerin Hanni Koloch-Jorasch einen Raum, in dem die 14 Gemälde der Schenkung voraussichtlich präsentiert werden. Foto: Jagodzinska

Linnich. Bei der Suche nach einem würdigen Ort für die Aufnahme ihres Kreuzweg-Zyklus‘ wurde die Jülicher Künstlerin Hanni Koloch-Jorasch nach einem Konzert in der Jülicher Krankenhaus-Kapelle auf die Linnicher Wohnanlage für Senioren und Behinderte „Am Mühlenteich“ aufmerksam gemacht.

In der Kapelle existiert bereits eine bildliche Kreuzweg-Darstellung, so dass hier kein Bedarf war, doch der kaufmännische Leiter Dirk Offermann gab den Anstoß zum Kontakt mit der Wohnanlage. Hier sollten nun die 14 Gemälde, in denen die Stationen des Leidenswegs Jesu dargestellt sind, nach dem Wunsch der Malerin eine dauerhafte Bleibe finden.

Die Gemälde wurden in Öl auf massivem Holz ausgeführt. Jede Tafel hat bereits als Einzelmotiv eine intensive Wirkung, in der Gesamtheit steigert sich diese zum ergreifenden Gesamteindruck des Kreuzwegs.

Für die Leiterin der Wohnanlage, Martina Rohde, stellte sich zunächst die Frage nach der Wirkung der Gemäldeserie innerhalb der Räumlichkeit, in dem sie präsentiert werden soll. Bevor die endgültige Hängung erfolgen wird, ist beabsichtigt, die einzelnen Bilder im Rahmen der regelmäßigen Wortgottesdienste und Rosenkranzgebete zu thematisieren, die monatlich in der Institution gehalten werden.

Das sakrale Motiv lässt sich unabhängig von Betrachtungen aus dem Glauben heraus auch als rein kulturelles Angebot verstehen, es wird aber sicher in seiner Gesamtheit jedem Raum eine dichte atmosphärische Ausstrahlung mitgeben.

Bei der offiziellen Übergabe der Schenkung überraschte Hanni Koloch-Jorasch Martina Rohde mit einem passenden weiteren Geschenk, einer Zeichnung der „Alten Mühle“ von der Rurseite aus gesehen, die auch den Mühlenteich in seiner alten landschaftlichen Lage wiedergibt.

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