Jülicher Kengerzoch lockt Tausende

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Krönender Abschluss im letzten Wagen des Jülicher Kengerzochs: Das Jülicher Dreigestirn mit Prinz Roman (Crützen), Prinzessin Dana (Bertrams), Bauer Kai (Saenger) und Page Jason (Sänger). Foto: Kròl
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Auch die Café-Cholera-Karnevalsgesellschaft (CCKG) aus Jülich legt nicht nur beim Kengerzoch auf Traditionen wert: in klassisches Blau-Weiß gewandet und zu „schrecklichen“ Späßen allzeit bereit.
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Die Heckfeldfunken brauchten ihre Regenschirme zum Glück nur, um sich vor dem grellen Sonnenschein zu schützen. Beim Kengerzoch regnete es nur Kamelle.
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Vorsicht, Raubkatze! Allerdings war diese junge Dame eher als Schmusetigerin unterwegs.

Jülich. Mit dem Motto „Die Helden unserer Kindheit“ hatte der Festausschuss Jülicher Kengerzoch den kleinen und großen Jecken der Herzogstadt für den diesjährigen Karnevalsumzug eine prima Steilvorlage gegeben. Die rund 1000 Teilnehmer nahmen den Vorschlag von Paula Lieth freudig auf.

Vom Spiderman über Märchengestalten, Piraten bis zu Cowboys und Indianern war so ziemlich alles im bunten närrischen Lindwurm vertreten, was Kinder beschäftigt und begeistert.

Pünktlich um 14 Uhr ertönte auf der Düsseldorfer Straße das Signal „D’r Zoch kütt“, sehnsüchtig erwartet von den vielen Tausend bunt kostümierten Narren, die sich am Straßenrand bei wirklich allerbestem Tulpensonntagswetter mit Sonnenschein schon warm gesungen und geschunkelt hatten. Wochenlang hatten sich die Karnevallisten auf den großen Tag vorbereitet, genäht und gebastelt und die prächtigen Wagen und phantasievolle Kostüme für einen tollen Zug hergerichtet.

Das Sahnehäubchen

Neben den 20 Motivwagen waren 41 Fußgruppen unterwegs, die das Sahnehäubchen im Straßenkarneval sind und allesamt sehenswert waren.

Sie hatten sich wieder viel Mühe gegeben – ob nun die Heckfeldfunken in ihren bunten Kostümen für Stimmung sorgten, die Mitglieder des Stammhauses unter dem Motto „Wir sind Helden“ unterwegs waren, die CCKG in ihren obligatorischen blau-weiß gestreiften Shirts oder die Pumuckels aus der Nordschänke und dem Fuchsbau anzutreffen waren. Sie geizten auch nicht mit Kamelle, Konfetti, Strüssjer, Taschentüchern, Bällen und vielem mehr.

Mit dabei waren auch Bären, Pinguine, Clowns und Cowboys, Wikinger und viele mehr. Sie sorgten beim traditionellen Jülicher Kinderzug für eine ausgelassene Stimmung und ließen bei weiß-blauem Himmel nur das auf die Jecken am Straßenrand regnen, was die auch erfreute.

Auf dem letzten Wagen des Kengerzochs – der bekannten Lokomotive – feierte das Jülicher Kinderdreigestirn mit Prinz Roman (Crützen), Prinzessin Dana (Bertrams), Bauer Kai (Sänger) und seinen Pagen Jason (Sänger) und Manuel (Mürkens) mit seinen närrischen Untertanen den Höhepunkt der tollen Tage.

Was wäre ein Karnevalszug ohne Musik? Das Tambourcorps Schophoven und das Trommlercorps Güsten sorgten unter anderem für Liveunterhaltung. Laut-stark mischte auf dem eigenen Wagen wie in jedem Jahr Tambour Axe mit heißen Samba Rhythmen trommelnd mit.

Traditionell gestalten den Jülicher Kengerzoch neben den Karnevalsgesellschaften auch etliche Vereine, Jugendgruppen oder Organisationen. Die Feuerwehr war ebenso dabei wie die Wassersportler, der SC Jülich 10, die Propsteipfarre und andere, denn das Karnevalsvirus greift rasant um sich. Einwandfrei begünstigt waren die Jecken durch das tolle Wetter. Den Abschluss fand der Zug bei der After-Zoch-Party in der Stadthalle Jülich.(Kr.)

Weitere Zug-Bilder Seite 19

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