Jülich - Jülicher Herbstlichter beginnen: Im Zeichen des Drachens

Jülicher Herbstlichter beginnen: Im Zeichen des Drachens

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
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Im Zeichen der Drachen: Zwei große Leuchtfiguren bewachen den Eingang zur Südbastion. Foto: Jansen
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Für den Brückenkopf-Park hat Wolfgang Flammersfeld neue Attraktionen geschaffen. Foto: Jansen
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Im Zeichen der Drachen: Spielzeugdrachen in Einmachgläsern gehören zur Installation. Foto: Jansen

Jülich. Flexibel, geduldig und von großer Strahlkraft – so stellt sich Wolfgang Flammersfeld seine Mitarbeiter vor. Zwei davon haben Stellung bezogen vor dem Eingang zur Südbastion des Brückenkopf-Parks. Sie hängen oder sitzen dort als eine Art Türwächter oder Wegweiser.

Vier Meter groß und von Lichterketten durchzogen – so leuchteten die beiden schon an den vergangenen Abenden. Sie gehören zu den leuchtenden Attraktionen, die bei der siebten Auflage der Herbstlichter überall im Park zu finden sind. An den vergangenen Abenden zückten Passanten ihre Smartphones, um die leuchtenden Skulpturen zu fotografieren, die Flammersfeld auf verschiedene Weise einsetzen kann.

„Sie sind Wiesen-Lieger, Baum-Umarmer, Stuhl-Sitzer oder Fassaden-Kletterer“, erklärt der Chef der Lichtinstallations-Firma World of Lights. Und sie machen eine von der Aachener Landstraße aus gut sichtbare Werbung für das Lichterlebnis, das am Freitag eröffnet, bis zum 5. November dauert und viele Tausend Besucher anlockt.

Die meisten Stromkabel

Bis es am Freitag so weit ist, haben die World of Lights-Mitarbeiter viele Stunden Arbeit investiert, noch mehr Lampen installiert und Kabel verlegt. Eine Arbeitswoche hat das gedauert, ein Großteil der Lichtinstallationen kann erst nach Anbruch der Dunkelheit ausgerichtet werden, weil die Effekte sonst nicht erkennbar sind.

„Jülich ist der Ort, an dem wir am meisten Stromkabel brauchen“, sagt Flammersfeld. Etwa zehn Kilometer haben die Mitarbeiter verlegt, die zeitgleich auch noch eine parallel stattfinde Veranstaltung in Hamm vorbereiten. „Wir haben diesmal noch mehr Lampen und Strahler zum Einsatz gebracht als sonst“, schildert der Lichtkünstler. Es sind über 100 mehr und damit insgesamt an die 500. Alleine das Gestalten des Apfelquadrates benötige rund 100 Lampen.

Trotz der vielen Arbeit sind Flammersfeld und sein Team gerne im Brückenkopf-Park. Orte wie die Südbastion mit ihren Gewölbegängen seien ideal, um kreativ mit Licht zu arbeiten. Diesmal stehen Drachen thematisch im Mittelpunkt dieses Festungsteils – als Projektion, als leuchtendes Bild oder als kleine Figuren in beleuchteten Einmachgläsern.

Laub versteckt Kabel

Durch einen Gewölbekeller schlängelt sich ein Drache, er sieht aus, als schwimme er durch ein Meer aus Herbstlaub. Mit dem Laub haben die Lichtexperten die Kabel versteckt und so die Illusion möglich gemacht.

Einen wichtigen, quasi richtungsweisenden Tipp hat Wolfgang Flammersfeld für die Besucher der Herbstlichter parat. „Es empfiehlt sich unbedingt, in der richtigen Richtung durch die Installationen zu gehen. Wer den Weg in falscher Richtung geht, der sieht die Effekte nicht und wird oft von Strahlern geblendet.“ Die Mitarbeiter des Brückenkopf-Parks haben einen Flyer aufgelegt, auf dem der richtige Weg beschrieben wird.

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