Jülich - Jülicher Händler graben, buddeln und pflanzen

Jülicher Händler graben, buddeln und pflanzen

Von: ng
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Die Geschäftsleute der Marktstraße freuen sich pünktlich zum Frühlingsfest über den Blütenzauber in den Blumenbeeten.

Jülich. Pünktlich zum Frühlingsbeginn erstrahlen auch die Straßen der Jülicher City in bunten Farben. In den Blumenbeeten der Marktstraße, in denen vorher Gestrüpp und Unkraut wucherte, und die zum Ärger der ansässigen Geschäftsleute gerne als Hundetoilette missbraucht wurden, haben nun Tulpen, Primeln und andere bunte Blumen ihre neue Bestimmung als Frühlingsboten gefunden.

15 Blumenbeete der Marktstraße wurden auf Initiative der ansässigen Geschäftsleute für den Frühling herausgeputzt. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von Mitarbeitern des Bauhofes, die die stark durchwurzelten Beete zunächst einmal ordentlich „durchforsteten”, und damit die richtige Grundlage für die neue Frühjahrsbepflanzung schufen.

Die Blumen haben die Geschäftsleute der Marktstraße ausgesucht und gestiftet. „Das ist der Beitrag unserer Straßengemeinschaft zum Frühlingsfest”, erklärt Geschäftsfrau Claudia Essling. „Das Ambiente der Straße ist jetzt viel schöner”, sind sich die Hobbygärtner aus der Marktstraße einig.

Auch die Passanten und Anwohner finden, dass sich das Ergebnis wirklich sehen lassen kann. „Jetzt wünschen wir uns nur noch, dass die Beete nicht mehr als Hundeklos und Mülleimer benutzt werden”, so Essling.

Diesem Wunsch schließt sich auch Ulrich Backhausen, Vorsitzender der angrenzenden Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße, an. Auch diese beiden Straßen sollen, so hat es sich die Straßengemeinschaft vorgenommen, zum Frühlingsfest in neuem Glanz erstrahlen.

Da die Geschäftsleute schon seit 12 Jahren erfolgreich mit der Firma Gartenbau Schmid zusammenarbeiten - es besteht sogar ein Pflanzen-Pflegevertrag mit der Firma - wurde diese auch diesmal mit der Bepflanzung der Baumscheiben beauftragt. „Es ist Wahnsinn, was die fleißigen Arbeiter hier alles geleistet haben”, freut sich Backhausen über das neue florale Erscheinungsbild der Straße. „Hier sieht es jetzt aus wie in einem Kurort”, scherzt der Vorsitzende der Straßengemeinschaft.

Um dieses Ergebnis zu erreichen, mussten die Mitarbeiter des Gartenbauunternehmens viele Stunden lang graben, buddeln und pflanzen. „Es ist unglaublich, wie viele Laster mit Erde, Blumen und anderen Materialen angefahren wurde”, erklärt Werbegemeinschaftsmitglied Cornelia Langen. Auch am letzten Tag der Arbeiten wurde noch eine Ladung mit vielen Säcken Pinienrinde in die Straße gebracht.

„Es ist wirklich toll, wie bemüht die Arbeiter sind. Das Unternehmen ist ein starker Partner und es ist schön, dass die Kleine Rurstraße/Grünstraße ihm auch so am Herzen liegt wie uns selbst”, erklärt Backhausen und lässt seinen Blick voller Freude über die rund 20 Baumscheiben und Kübel gleiten, die jetzt mehr als nur einen Hauch von Frühling verbreiten.

Damit sich die Passanten auch weiterhin an der neuen Bepflanzung erfreuen können lautet die Bitte der Mitglieder der Straßengemeinschaften Kleine Rurstraße/Grünstraße und Marktstraße an die Bürger: „Benutzen Sie die Beete nicht als Hundetoilette und Mülleimer”.
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