Jülicher Gitarrenstudios „Six and Four“: Konzert führt quer durch die Stilrichtungen

Von: bw
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Beim Abschlusskonzert des Gitarrenstudios „Six and Four“ spielte die Band „Mirko and Friends“ zahlreiche Rockklassiker. Foto: Wickmann

Jülich. Fürs Abschlusskonzert zum Silberjubiläum des Jülicher Gitarrenstudios „Six and Four“ im Kulturbahnhof hatten sich die Veranstalter ein besonderes Programm ausgedacht. Nach den vorangegangenen Konzerten der Schüler waren bei der Teachers Show die Lehrer dran.

Gegründet wurde das Gitarrenstudio von Hajo Hintzen, Olaf Buttler, Mareike Herrmann und Marcel Wittfeld. An diesem Abend waren sie mit ihren jeweiligen Bands in den KuBa gekommen, um diverse Musikstile wie Blues, Rock, Soul oder Jazz zu spielen. „Hier steht der Spaß an der Musik im Vordergrund und wir versuchen alle, die Stimmung auf das Publikum zu übertragen“, sagte Hintzen als Organisator des Jubiläumskonzerts.

Den Anfang machte das Lutz-Sistenich-Trio mit zahlreichen bekannten Jazz-Kompositionen aus dem Great American Songbook. Die Gruppe besteht aus Lutz Sistenich an der Gitarre, Frank Schumann am Bass und Karz von Bonin an der Trompete. Für seine Performance erntete das Trio im gut besuchten Saal viel Applaus und musste natürlich auch die geforderte Zugabe spielen.

Eine ganz andere Richtung schlugen „Mirko and Friends“ ein, die bei ihrem Auftritt zahlreiche bekannte Rockklassiker spielten. Mit Mirko Rum an der Gitarre, Rita Rum am Mikro, dem Jülicher Ingo Baron am Schlagzeug sowie Martin Zänder am Bass wurden zahlreiche Klassiker wie James Bays „Hold back the River“, Melissa Etheridges „Like the Way I do“ oder Adeles „Turning Tables“ gespielt und die fällige Zugabe wurde dann auch prompt mit dem Four non Blondes-Hit „Whats Up?“ geliefert.

Zwölf Musiker auf der Bühne

Mit ganz großer Besetzung ging im Anschluss „6 aus 49“ mit insgesamt zwölf Musikern auf die Bühne. Mit fünf Bläsern als Verstärkung zur üblichen Besetzung spielte die Gruppe um Gitarrist Hajo Hintzen zahlreiche Hits aus den Bereichen Funk, Latin und Soul. Hierzu gehörten unter anderem Huey Lewis „Hip to be Square“, Santanas „Jingo“, Totos „Rosanna“ oder Stevie Wonders „ I wish“. Die Gruppe wusste das Publikum mit ihrem Spiel zu begeistern und schlug bei der Zugabe mit „Easy“ von den Commodores auch leisere Töne an.

Als Finalgruppe spielte im Anschluss die Düsseldorfer Blac Heet auf mit ihrer Mischung aus Blues, Funk und Soul und brachte das Südstaatengefühl aus New Orleans mit auf die Bühne. Die Gruppe besteht aus Bassist Olaf Buttler, Sänger Peter Kallen, Gitarrist Max Hartlieb und Schlagzeuger Elmar Stolley. Sie spielt laut eigener Aussage gerne mit Gastmusikern zusammen.

Die flotten Rhythmen wussten zu überzeugen und rissen das Publikum mit. Zum Finale des Abends waren alle begeistert von einem abwechslungsreichen Konzert, der für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte.

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