Jülicher Freibad startet ungeplant kühl

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Jülich. Im März hat es einige Freibad-taugliche Tage gegeben. Aber das war ebenso wenig abzusehen wie der zuvor nahezu ausgebliebene Winter. Wenn also schon Wetter und Witterung Kapriolen schlagen, dann ist Konstanz gefragt: So dürfen sich die Open-Air-Schwimmfans in Jülich und Umgebung auf den Feiertag freuen, denn das Jülicher Freibad wird eröffnet.

Eigentlich war geplant, die Wassertemperaturen pünktlich zum Start angenehm zu gestalten. Das muss durch einen Lieferengpass aber wohl noch etwa zwei Wochen zurückgestellt werden. Bei dem bis zu 18 Grad Celsius angekündigten „warmem Regen“ ist zur Eröffnung kein Ansturm zu erwarten. Immerhin: Stabil bleiben laut Betreiber Stadtwerke Jülich die Eintrittspreise.

Viele fleißige Hände waren nach Angaben des Kommunalversorgers in jüngster Zeit im Einsatz. Sie haben das Jülicher Freibad fit gemacht für die Saisoneröffnung am Donnerstag. Pünktlich um 9.30 Uhr öffnen sich die Pforten – und werden jeden Tag im Sommer (bei gutem Wetter) bis 19 Uhr offen bleiben. Auch an schlechteren Tagen ist das Bad auf jeden Fall bis 17 Uhr geöffnet.

In den Ferien und an Feiertagen „spendiert“ der Bad-Betreiber den Schwimmbegeisterten und Wasserfans sogar noch 90 Minuten mehr Badevergnügen – denn dann schließen sich die Pforten am Stadionweg erst um 20.30 Uhr.

Trotz intensivster Bemühungen der Stadtwerke Jülich könne der Lieferant des Latent-Wärmespeichers seinen Auftrag erst zum 12. Mai erfüllen, erklärt das Unternehmen. „Wir bedauern sehr, dass unser Geschäftspartner eine solche Zeitverzögerung produziert. Wir alle haben uns darauf gefreut, pünktlich zum Start der neuen Freibad-Saison unseren Badegästen temperiertes Wasser bieten zu können“, erklärt Jürgen Söbbing, Leiter Netz-Management der SWJ. Die Stadtwerke Jülich hatten sich im Frühjahr entschieden, das Wasser im großen Schwimmerbecken des Freibades zu erwärmen. Ein Lieferant für zwei Latent-Wärmespeicher wurde beauftragt. Er sollte die Speicher zum Start der Freibadsaison zur Verfügung stellen.

Dabei sollten die Wärmespeicher am Hallenbad mit Wärme beladen und am Freibad wieder entladen werden. Termingerecht waren die entsprechenden Anschlussvorrichtungen durch die Stadtwerke vorbereitet.

Sobald die Wärmespeicher im Mai geliefert sind, werden sie mit einem Lastwagen zwischen den beiden Standorten hin- und her-transportiert. Ziel ist es, das Wasser des großen Schwimmerbeckens um etwa zwei bis drei Grad zu erwärmen.

Die Eintrittspreise bleiben auf Vorjahresniveau. 2,50 Euro zahlen Jugendliche und 3,50 Euro Erwachsene für eine Einzelkarte. „Erhebliche Vergünstigungen bietet unsere Zehner-Karte“, raten die Stadtwerke. Geburtstagskinder haben an ihrem Ehrentag freien Bad-Eintritt. Auch ist für Kleinkinder bis zur Vollendung ihres dritten Lebensjahres der Eintritt frei.

Eine Webcam, die auf der SWJ-Internet-Seite abrufbar ist, zeigt aktuelle Bilder aus dem Freibad. Dort ist auch tagesaktuell die Wetterinformation mit Angabe der Temperatur in Jülich und der Prognose für den nächsten Tag einsehbar.

1750 Quadratmeter Wasserfläche

Insgesamt stehen für die Schwimmer rund 1750 Quadratmeter Wasserfläche in vier Becken zur Verfügung. „Bei schönem Wetter werden bestimmt viele Jülicher Bürger das Bad besuchen“, zeigt sich der Badexperte der Stadtwerke, Andreas Kayser, optimistisch. Gern möchte er die guten Besucherzahlen des letzten Jahres übertreffen. Die Zielmarke liegt also für ihn bei 42.492 Gästen.

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