Jülicher Familienzentrum mit Schwerpunkt Inklusion

Von: Kr.
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Ortsvorsteher Heinz Müller, Heilpädagogin Stefanie Kleinermanns, Kita-Leiterin Hedi Oetjen, Dezernentin Katarina Esser und Jülichs Bürgermeister Heinrich Stommel (v.l.) freuen sich, dass die Kita Purzelbaum das erste Familienzentrum mit dem Schwerpunkt „Inklusion“ in Jülich ist. Foto: Kròl

Broich. Die integrative Kindertagesstätte „Purzelbaum“ in Broich ist nun auch Familienzentrum und bietet damit Familien Rat und Hilfe mit einem vielfältigen Angebot. Im Januar 2012 wurde der Antrag gestellt. Im September erhielt man die Bewilligung und es folgte eine Zeit der Planung und Konzeptionierung sowie für die Mitarbeiterinnen der Einrichtung eine Reihe von Fortbildungsmaßnahmen.

Neben der Arbeit in der Kita, die von 34 Kindern, davon vier unter drei Jahren und zehn mit Handicap besucht wird, lief auch die Zertifizierung zum Familienzentrum, die nun erfolgreich abgeschlossen wurde.

Gespräche und Therapien

Die Kita „Purzelbaum“ ist nun das erste Familienzentrum im Jülicher Stadtgebiet, das schwerpunktmäßig die Inklusion auf seine Fahnen geschrieben hat. Dies bedeutet, Familien, auch solche mit behinderten Kindern, frühzeitig abzuholen und ihnen durch Gespräche, Therapieangebote und Veranstaltungen Hilfestellung zu bieten.

Ein breites Leistungsspektrum wurde erarbeitet, das auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum Inhalt hat. So wird beispielsweise eine U3-Betreuung auch für behinderte Kinder angeboten. Es gibt eine Tagespflege und Notbetreuung auch für behinderte Kinder.

Darüber hinaus bietet die Kita auch Mittagessen für Familien an. Zudem wird therapeutisches Reiten angeboten sowie Konzentrationstraining und es existiert ein Gesundheits- und Bewegungsprogramm. Neben der Inklusion ist auch Integration ein wichtiges Thema.

Durch die Nähe zum Nordviertel wird die Broicher Einrichtung von vielen Familien mit Migrationshintergrund in Anspruch genommen. Sie abzuholen und mitzunehmen, vor allem dann, wenn ein behindertes Kind vorhanden ist, ist eine weitere wichtige Aufgabe.

Gut aufgenommen fühlt sich die Kita in ihren Bemühungen in der Dorfgemeinschaft. So ist Ortsvorsteher Heinz Müller ein häufiger und gern gesehener Gast und enge Kontakte pflegt man ebenfalls zum Ortsvorsteher des Nordviertels, Peter Schmitz.

Eng arbeitet die Kita außerdem mit dem Kreis-Jugendamt und der Stadt zusammen. Für Jülichs Bürgermeister Heinrich Stommel war es eine besondere Freude, nun auch eine integrative Tageseinrichtung im Kreise der Familienzentren zu wissen. Sein Dank galt da vor allem Kita-Leiterin Hedi Oetjen sowie Heilpädagogin Stefanie Kleinermanns, unter deren Leitung die Zertifizierung und Konzeptionierung vorgenommen wurde.

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