Jülicher Computersimulationen auf der „MS Wissenschaft“

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Das Forschungszentrum ist mit einem Exponat über Computersimulationen vertreten. Diese können helfen, gefährliche Situationen auf Großveranstaltungen zu vermeiden. Foto: Forschungszentrum Jülich

Jülich/Berlin. Das Forschungsschiff „MS Wissenschaft“ ist ab heute „Digital unterwegs“, so der Titel der Ausstellung. Sie hat das Ziel, Forschung insbesondere für Familien und Schüler auf unterhaltsame Weise erlebbar zu machen.

Mit an Bord des umgebauten Binnenfrachtschiffes ist ein Exponat von Jülicher Simulationswissenschaftlern. Es zeigt, wie Computersimulationen dazu beitragen können, gefährliche Situationen bei Großveranstaltungen zu vermeiden.

Smartphone und Internet sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Digitalisierung durchdringt alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche unserer Zeit. Dem trägt die Ausstellung „Digital unterwegs“ von Wissenschaft im Dialog, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Rechnung.

Wissenschaftler des Jülich Supercomputing Centre (JSC) geben auf der MS Wissenschaft einen Einblick in ihre Experimente mit bis zu 1000 Personen und Modellrechnungen am Computer. Wie lange dauert es, bis sich mehrere Hundert Menschen aus einem Raum in Sicherheit bringen können?

Mit einer Computersimulation können die Ausstellungsbesucher selbst verschiedene Szenarien durchspielen. Mit ihrer Arbeit wollen die Jülicher Forscher besser verstehen, welche Eigendynamik große Menschenmengen entwickeln. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Entstehung von kritischen Situationen zu vermeiden, durch die es auf Großveranstaltungen immer wieder zu Unfällen kommt.

Nach dem Start am 6. Mai 2014 in Berlin besucht die MS Wissenschaft auf ihrer Tour über Potsdam, Dessau, Bremen, Dortmund, Bonn, Saarbrücken, Mannheim, Frankfurt am Main, Würzburg, Regensburg und Wien bis Ende September insgesamt 38 Städte in Deutschland und Österreich.

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