Jülicher Christuskirche ins rechte Licht gerückt

Von: Kr.
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Über das gelungene Projekt fr
Über das gelungene Projekt freuen sich (v. l.) Egon Vietzke (Förderverein Christuskirche), Josef Nobis und Ulrich Backhausen (Straßengemeinschaft), Dr. Herbert Lang und Pfarrer Horst Grothe.

Jülich. Gerade rechtzeitig mit Beginn der dunklen Jahreszeit erhält die Stadt Jülich einen weiteren Lichtpunkt. Nach dem Brückenkopfpark, dem Hexenturm, der teilweise beleuchteten Zitadelle, der Propsteikirche mit Mariensäule wird nun auch die Christuskirche angestrahlt und damit von weither sichtbar sein.

Bereits 2004 war über eine Beleuchtung der Christuskirche diskutiert worden. Dies wurde nicht weiter verfolgt, da eine Renovierung des evangelischen Gotteshaueses anstand. Sie ist schon länger abgeschlossen, und damit wurde das Lichtprojekt wieder aktuell. Lebhaft wurde im Presbyterium darüber diskutiert, ob es in Zeiten, wo überall Energie eingespart werden müsste, noch zeitgemäß sei, ein Gebäude zu beleuchten. „Doch”, so findet Pfarrer Horst Grothe, „es war richtig, uns in die Reihe der Jülicher Gebäude zu stellen, die sich auch nachts sehen lassen können. Wir brauchen uns nicht zu verstecken und reihen uns ein in dieses Projekt”.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde, die der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde gestaltete, wurde die Beleuchtung erstmals offiziell eingeschaltet und vorgestellt. Zwei Strahler, ein 250-Watt-Scheinwerfer am Haus des evangelischen Kirchenkreises, der den Kirchturm und die Seitenfront beleuchtete- sowie ein 35-Watt-Strahler an einer Laterne gegenüber dem Eingang, setzen die Kirche nun ins rechte Licht.

Natürlich werden dabei möglichst energieeffiziente Lampen verwendet, die nicht mehr Strom benötigen als zwei normale Straßenlaternen. Viele kleine und große Spenden wurden zusammengetragen, um dieses Projekt, das auch vom Förderverein der Christuskirche unterstützt wurde, verwirklichen zu können. Mit im Boot saß auch der Beirat „Lichtprojekte”, dem die Verwirklichung ein besonderes Anliegen war.

Die Christuskirche markiert die ehemalige Wallanlage rund um die Stadt und liegt genau dort, wo einst das Kölner Stadttor war. 1745 wurde sie an dieser Stelle errichtet, 1910 neu gebaut und vergrößert, 1944 zerstört und nach dem Krieg an gleicher Stelle wieder aufgebaut. Der Turm ist eines der Wahrzeichen der Stadt.

Neben Pfarrer Horst Grothe brachte Wolfgang Hommel im Namen des Stadtmarketing Vereins seine Freude über das gelungene Projekt zum Ausdruck. Dank sagten beide Dr. Herbert Lang, der dieses Lichtprojekt ebenso betreute wie die vorausgegangenen.

Auch Ulrich Backhausen als Vertreter der Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße überbrachte Grüße und einen Zuschuss der Gemeinschaft von 500 Euro für das insgesamt 3500 Euro teure Projekt.
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