Jülicher Bürgerhallen können „nicht mehr gehalten werden“

Von: -vpu-
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Jülich. Die Haushaltsberatungen in Jülich gehen am kommenden Montag in die nächste Runde: Der Haupt- und Finanzausschuss tagt am 6. Juni ab 18 Uhr öffentlich im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses. Dabei stehen auch zwei Vorschläge der schwarz-roten Mehrheitskoalition zur Debatte, die sich mit den Bürgerhallen und dem Brückenkopf-Park befassen.

CDU und SPD beantragen, dass Bürgerhallen und „größtenteils durch Vereine genutzte städtische Gebäude“ in die Trägerschaft bestehender oder noch zu gründender Vereine übertragen werden – unter Moderation der Ortsvorsteher. „Für Gebäude/Hallen, bei denen sich bis zum Ende des Jahres 2016 keine Interessenten für die Trägerschaft finden lassen, werden zukünftig keine weiteren Investitionsmaßnahmen mehr durchgeführt“, heißt es weiter.

Schwarz-Rot beantragt zudem, dass nur noch eine Veranstaltungsstätte pro Ortsteil oder Kernstadt gehalten wird, in die dann durch Aufgabe eines zweiten Standortes freiwerdende Mittel reinvestiert würden. Vor einer Hallen-Trägerschaft durch Vereine sollen notwendige Investitionen ermittelt und mit finanzieller Unterstützung der Stadt realisiert werden, heißt es weiter. Die Bürgerhallen und Mehrzweckräume könnten angesichts der städtischen Haushaltslage „nicht mehr gehalten werden“, begründen CDU und SPD.

Schwarz-Rot regen ferner an, die Unterstützungspauschale von 600.000 Euro pro Jahr für den Brückenkopf-Park für die nächsten fünf Jahre im Haushalt zu garantieren und dem Park zu ermöglichen, eventuelle Gewinne nicht an die Stadt zurückzuführen, sondern als Investitionskapital zu nutzen. Die Einrichtung lebe von der Substanz, der Investitionsstau sei groß. Darüber müsste die Betreiber-GmbH dem Stadtrat in der ersten Sitzung 2018 Bericht erstatten.

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