Jülicher bestaunen 75 Träume aus Blech und Chrom

Von: Kr
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75 Oldtimer schickte Bürgermeister Heinrich Stommel bei der Rallye zum „13. internationalen Gold Race” auf die 160 km lange Reise. Foto: Kròl

Jülich. Rund 75 Träume in Blech und Chrom sind bei der Oldtimer-Rallye des MSC Huchem-Stammeln auf die 160 Kilometer lange Reise durch die Euregio an den Start gegangen nachdem der Jülicher Bürgermeister Heinrich Stommel die Startflagge gehoben hatte.

„Es geht hier nicht um Geschwindigkeit”, betonte Michael Gries, der den Zuschauern alle Fahrzeug beim Start der „13. Internationalen Gold Race” am Grünen Haus auf der Kleinen Rurstraße vorstellte. Es handelt sich um eine Orientierungsfahrt. Hier sind in einer bestimmten Folge mehrere überwiegend mit Chinesenzeichen gespickte Aufgabenstellungen zu lösen. Zwischen den einzelnen Aufgaben und auch Aufgabenteilen war grundsätzlich die kürzeste Verbindung nach der vorgegebenen Karte zu ermitteln.

Die erste Sonderprüfung erfolgte in Weiler-Langweiler, dann ging es weiter in die Niederlande. Ein Besuch beim „Indemann” stand ebenfalls auf dem Programm, bevor es über Belgien wieder zurück in der Herzogstadt zur Zieleinfahrt ging.

Triumph und Opel Kapitän

Wunderschöne Oldtimer waren beim Start zu bewundern, zum Teil mit geschwungenen Kotflügeln aus einer Zeit, als die Autos noch eine Seele hatten. Johannes und Gunhild Trimborn aus Swisttal pilotierten das älteste Auto der Rallye, einen Mercedes 170 VA aus dem Jahr 1951. Ein Triumph TR2 Baujahr 1955 wurde ebenso bewundert wie ein Austin Healey S MK I, Baujahr 1960.

Der gute alte Opel Kapitän aus dem Jahr 1968 durfte ebenso wenig fehlen wie ein VW Käfer mit dem Baujahr 1956. So manch einer der älteren Zuschauer bekam glänzende Auge und sagte: „Guck mal, dieses Auto habe ich vor vielen Jahre auch einmal gefahren.”

„Die Veranstaltung ging reibungslos über die Bühne, selbst die Wetterbedingungen waren so gut, dass die Cabriofahrer bei den Sonderprüfungen Schatten suchten”, freute sich der Jülicher Sportkommissar Günter Langen.

Die Siegerehrung nahmen Streckenersteller Peter Beckers und Willy Willms, Vorsitzender des MSC Huchem-Stammeln, vor. Sieger der Rallye wurden Ulrich und Cornelia Bockheim aus Lennestadt mit einem Flitzer des Typs VM 77 Super Seven Baujahr1999, einem Nachbau des gleichnamigen Lotus-Sportwagens. Auf Platz zwei landeten Oliver Bachmann und Silke Roder aus Aachen mit einem BMW 700 Cabrio Baujahr 1963. Den Mannschaftssieg errang die Ecorie Ex la Chapelle.
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