Jülich zeigt Vielfalt beim 5. Fest der Kulturen

Von: ahw
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Ähnlich bunt wie mit einem Teil der Akteure wird es am 23. September in Jülich beim 5. Fest der Kulturen zugehen.

Jülich. „Vielfalt verbindet!“ ist das 5. Fest der Kulturen überschrieben, das die Stadt Jülich am Samstag, 23. September, von 11 bis 21 Uhr auf Markt- und Kirchplatz veranstaltet. Die Herzogstadt feiert bei dieser Gelegenheit ihre insgesamt 120 Nationalitäten, die an der Rur leben und (fast) alle mit künstlerischen oder kulinarischen Beiträgen vertreten sind.

Diese Vielfalt repräsentieren auch die Kinder verschiedener Nationen, mit denen Bürgermeister Axel Fuchs um 11 Uhr das im zweijährigen Turnus angebotene Fest der Kulturen eröffnet.

Das neu strukturierte Bühnenprogramm bietet in der Folge Reisen in verschiedene Regionen der Welt, während die benachbarten Länderpavillons der 25 Nationen neben Informationen zum jeweiligen Land – erstmals auch Japan – mit Kunst und Kunsthandwerk, traditionellen Handarbeiten, Kinderprogramm und einer kulinarischen Weltreise aufwarten.

Musik, Tanz und Kulinarisches

Traditionelle Musik, Lieder, Tanz, Akrobatik und Folklore aus aller Welt auf der Bühne werden von Ensembles der beteiligten Kulturvereine vorgetragen, die oft auch in farbenprächtiger Kostümierung auftreten. Präsentiert werden darüber hinaus Didgeridoo-Klänge mit Andy Cormann (13.50 Uhr) bei der Reise nach Irland und Australien, eine pakistanische Modenschau (15.40 Uhr) oder Capoeira (16.30 Uhr), eine afro-brasilianische Kampfkunst, die das Centro Cultural Capoeira Siao vorführt. Zu hören ist auch Jenny Joao (16.30 Uhr), das Jülicher Gesangstalent mit angolanischen Wurzeln. Einmal mehr moderiert Virginia Lisken das Bühnenprogramm.

Wie vor zwei Jahren wird das „Zelt der Poesie“ auf dem Kirchplatz aufgeschlagen. Dort gestalten nach 14.40 Uhr Schüler einen albanisch-deutschen Gedichtvortrag, werden bosnische und polnische Lyrik vorgetragen. Nach 18.15 Uhr präsentiert Schauspieler René Blanche in dem Zelt sein Programm: „Die Welt durch berühmte Augen gesehen“.

Eine „Reise nach Südamerika“ leitet um 18.50 Uhr den Höhe- und Schlusspunkt des Tages ein. So haben die Gäste Gelegenheit, in einem Blitz-Tanzkurs die Schritte des afro-kubanischen Rumba zu lernen, die sie unmittelbar darauf um 19.30 Uhr beim Auftritt der Band „Los Rumberos de Cuba“ anwenden können. Die kubanische Band bringt das feurige Flair der Karibik in die Herzogstadt.

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