Jülich sucht Platz für neue Windräder

Von: -vpu-
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Jülich. In gut drei Wochen soll eine Analyse vorliegen, die genauer darlegt, wo in Jülich Windkraft-Konzentrationszonen eingerichtet werden können. Der Stadtrat hat das mit Mehrheit auf den Weg gebracht und ein Fachbüro mit der „Potenzialflächenanalyse“ beauftragt.

Diese Flächen für die „Windspargel“ unterliegen zwei Bedingungen: Sie befinden sich in einem Schutzabstand von 1000 Meter zu Siedlungsbereichen und 500 Metern zu Einzelbebauungen. Eine dritte Bedingung wurde von politischer Seite formuliert: Die Merscher Höhe soll von vornherein ausgeschlossen werden. Peter Capellmann sagte als Fraktionsvorsitzender der CDU: „Wir wollen das an dieser Stelle nicht.“

Bislang liegt eine grobe Übersicht vor, die etwa 20 Potenzialflächen darstellt. Jetzt wird die Betrachtung feiner, sagte ein Vertreter des Planungsbüros. Die Fachleute haben auch ermittelt, welche Flächen zur Verfügung stehen, wenn ein Abstand von 1200 Metern eingehalten wird. Welche Folgen das hat, zeigen sie in der Planungsausschusssitzung am 20. April. Klar ist: Dann werden nur noch wenige Flächen für Windkraft-Konzentrationszonen übrig bleiben. Allein deshalb hat sich der Rat nun für die 1000-Meter-Variante entschieden – bei zwei Gegenstimmen und sechs Enthaltungen.

Die Stadtverwaltung hatte zudem dargelegt, was bei einem Abstand der Windräder von 1500 Metern zu Siedlungsbereichen passiert: Dann können im Stadtgebiet gar keine Vorrangzonen mehr ausgewiesen werden.

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