Jülich stellt das Sturmholz zur freien Verfügung

Von: ahw
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Das vom Jülicher Bauhof eingesammelte Kleinholz nach Sturm Ela wird an der Kläranlage zwischengelagert. Foto: Wolters

Jülich. In der konstituierenden sitzung des Jülicher Stadtrates ließ zu vorgerückter Stunde eine Aussage des Beigeordneten Martin Schulz aufhorchen. Diskutiert wurde die Verwendung des Kleinholzes, das Pfingststurm Ela verursacht hat und das seither den städtischen Bauhof in Atem hält. „Die Bürger können sich bedienen“, sagte Schulz.

Eine kommerzielle Verwertung des Sturmholzes rechne sich nicht. Der Beigeordnete spielte damit insbesondere auf den Parkplatz an der Aachener Landstraße an, wo seinerzeit eine Sammelstelle eingerichtet worden war, wo tatsächlich Bürger mit Wagen, Anhänger und Motorsäge vorfuhren, um sich ihr Kaminholz für den nächsten Winter zu sichern.

Das ist nach Angaben von Bauhofleiter Markus Danz auch weiterhin möglich, allerdings werden kleine und große Äste sowie Teile von Baumstämmen, die das Unwetter gefällt hat, inzwischen an der Kläranlage deponiert.

Danz warnt in diesem Zusammenhang allerdings davor, sich in städtischen Forstflächen selbst zu bedienen: Das ist nämlich allein schon aus Sicherheitsaspekten verboten. Das gelte auch für große Bäume, die zunächst jeweils an der Stelle bleiben, wo sie geschnitten worden sind. Polemiken, wonach in Jülich Holz „versickert“ sei, kann Danz auch nicht nachvollziehen: An der Zitadelle lägen noch die gefällten Linden.

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