Jülich - Jülich international: 3. Fest der Kulturen

Jülich international: 3. Fest der Kulturen

Von: Simone Dolfus
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Landestypische Kleidung, Fahnen, Speisen, Getränke, Texte, Tänze und Musik gehören zum umfangreichen Programm beim 3. Fest der Kulturen am Samstag, 14. September, von 11 bis 22 Uhr, in der Jülicher Innenstadt. Foto: Dolfus

Jülich. An nur einem Tag eine Reise durch die ganze Welt erleben – das kann man am Samstag, 14. September, beim 3. Fest der Kulturen in Jülich. Für die Zeit von 11 bis 22 Uhr hat das Organisationsteam vom städtischen Amt für Familie, Generationen und Integration gemeinsam mit vielen Migranten-Vereinen, Einzelpersonen und dem Jülicher Integrationsrat ein Programm zusammengestellt, das so bunt ist wie die Herkunftsländer der Zuwanderer.

„Jülich ist eine Stadt, in der 104 Nationen friedlich miteinander leben“, sagt Dezernentin Katarina Esser.

Schon bei der Erstauflage der Veranstaltung im Jahr 2009 sei daher klar gewesen, dass dieser kulturelle Reichtum nicht nur einmalig Gegenstand eines Festes sein dürfe. Und so findet das Fest der Kulturen nun nach 2009 und 2011 bereits zum dritten Mal statt. Seit November 2012 laufen die Vorbereitungen, die jetzt in ihre ganz heiße Endphase gehen, wie Beatrix Lenzen vom Amt für Familie, Generationen und Integration berichtet: „Schon in diesen ersten Treffen merkte man, dass es knistert. Es fand von Beginn an ein extrem guter Austausch statt.“

Nonstop-Programm

Das Resultat dieses Austauschs findet sich jetzt in den Flyern und auf den roten Plakaten wieder, die ab sofort überall in der Stadt aushängen – und liegen. Moderiert von Virginia Lisken gibt es auf der Bühne auf dem Marktplatz von 11 bis 20.30 Uhr ein Nonstop-Programm, das sich sehen lassen kann. Zu den Höhepunkten zählen sicherlich italienische Schlagerklassiker, vorgetragen vom gebürtigen Sizilianer Franco Barranco (15.30 Uhr), Reggae und ­Afrobeat von „Number One“ und „Groovement“ (20.30 Uhr) sowie der Auftritt von Jenny Joao, der Siegerin des Wettbewerbs „Jülich hat Talente 2013“ (13.50 Uhr).

Freuen dürfen sich die Besucher auch auf Modenschauen mit Landestrachten zum Beispiel aus Marokko oder China, auf Tänze aus verschiedenen Kulturen von den Philippinen bis Chile, Dudelsack- und Didgeridooklänge, auf traditionelle Melodien wie auch auf zeitgenössische Songs aus aller Welt. Und natürlich kommen die Freuden für den Gaumen auch nicht zu kurz: Es gibt Gambas, Sardinen, Samusa, Tabule, Falafel, Quebapa, Shnica... Was sich dahinter verbirgt, kann jeder beim Fest der Kulturen selbst probieren.

Aber es wird nicht nur lecker, sondern auch lyrisch. Auf dem Kirchplatz wird ein Lyrikpavillon eingerichtet mit Gedichten aus 1001 Nacht, Poesie in den Sprachen der Welt, der Möglichkeit, eigenhändig arabische Kalligraphie oder chinesischen Schriftzeichen zu zeichnen oder sich mit Elementen der deutschen Sprache wie der Sütterlinschrift auseinanderzusetzen.

Exklusiv: Mundartfreunde

Denn beim Fest der Kulturen dürfe auch die Einheimischen nicht fehlen, so Katarina Esser. Daher habe es Tradition, dass stets auch ein deutscher Verein bei der Veranstaltung exklusiv vertreten ist. Das sind in diesem Jahr die Jülicher Mundartfreunde. Für die kleinen Festbesucher organisiert der Sozialdienst katholischer Frauen ein eigenes Programm, zu dem auch wieder eine südamerikanische Piñata gehört. Das ist eine bunte, mit Süßigkeiten und Überraschungen gefüllte Figur aus Pappmaché, die von den Kindern zerschlagen wird, um an den Inhalt zu gelangen.

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