Jülich beteiligt sich im Sommer am bundesweiten Stadtradeln

Von: -vpu-
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Wer privat oder beruflich vom 19. Juni bis 9. Juli Fahrrad fährt – hier auf dem Jülicher Rurdamm –, erfüllt schon fast alle Voraussetzungen, um beim „Stadtradeln“ teilzunehmen und muss sich nur anmelden. Foto: Uerlings

Jülich. Drei Wochen lang so viele Fahrten wie möglich mit dem Fahrrad (oder Pedelec) zurücklegen und die Kilometerleistungen online melden: Das steckt hinter der Aktion „Stadtradeln“, an der sich Jülich als erste Kommune aus dem Kreis Düren in gut drei Wochen beteiligt. Bundesweit waren im vergangenen Jahr rund 500 Städte und Gemeinden dabei.

Die 177.000 beteiligten Damen und Herren traten addiert gut 32,7 Millionen Kilometer in die Pedale. Teilnehmen kann nun in der Herzogstadt vom 19. Juni bis 9. Juli jeder, der hier wohnt. Vorrangige Ziele sind der Klimaschutz und die Infrastrukturverbesserung. Der Jülicher Klimaschutzmanager Sebastian Ross stellte die Aktion im Haupt- und Finanzausschuss vor und animierte auch die Kommunalpolitik zur Teilnahme: „Sie könnten zum Beispiel Fraktions-Teams bilden.“

Über das Online-Portal www.stadtradeln.de können sich Interessierte einem Team anschließen oder ein neues melden. Das ist kostenfrei. Alle Mannschaften melden im Aktionszeitraum dann einmal pro Woche, wie viele Kilometer sie beruflich oder privat mit dem Fahrrad oder Pedelec zurückgelegt haben. Die Vehikel mit Elektromotor sind zugelassen, wenn sie diesen Beschränkungen entsprechen: Die mittlere Leistung des Motors liegt bei höchstens 250 Watt, die Unterstützung riegelt bei 25 km/h ab.

Radwegschäden per App melden

Über das Online-Portal lassen sich auch kostenfreie Apps auf dem Smartphone installieren, die zum Beispiel die Fahrleistungen automatisch dem Konto der Stadt und des Teams gutschreiben oder aber Verbesserungsvorschläge zur Radinfrastruktur und -schäden erfassen und der Kommune mitteilen. Das geht allerdings nur in den drei Aktionswochen.

Auch wenn sportlich motivierte Fahrradfahrten (Rennen/Training) nicht bei der Kampagne Stadtradeln erfasst werden dürfen, gibt es einen Wettbewerbsgedanken. Die Verantwortlichen loben zahlreiche Sachpreise aus. Die Kommunen mit den meisten Rad-Kilometern insgesamt, den meisten Radkilometern pro Einwohner oder mit dem „fahrradaktivsten Kommunalparlament“ aus. Hier gibt es auch Newcomer-Kategorien, so dass Jülich nach Ansicht von Sebastian Ross durchaus Chancen hätte.

Unter dem Strich wird anhand der umweltfreundlich „produzierten“ Kilometerleistung berechnet, welche Menge an Kohlendioxid so vermieden wurde.

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