Jülich 2030: Die Visionen werden immer konkreter

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Ein Projektteam der Zukunftsstadt Jülich bei der Arbeit. Die Ergebnisse werden am 9. Juni in der Schlosskapelle präsentiert. Foto: Stadt Jülich

Jülich. Ob bezahlbarer Wohnraum, sichere Arbeit, nachhaltige Verkehrs- und Infrastrukturen, Zuwanderung oder die Energiewende: Wie die Zukunft Jülichs aussehen soll, geht alle an. Deshalb hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 2015 den Wettbewerb „Zukunftsstadt“ gestartet.

51 Städte, Gemeinden und Landkreise haben im letzten Jahr gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern Visionen für die Zukunft ihrer Stadt 2030+ entwickelt. Auch Jülich ist vor gut zehn Monaten in den Wettbewerb gestartet. Alle bisherigen Ergebnisse und Aktionen sowie die finalen „Zukunftsvisionen“ werden am 9. Juni ab 19 Uhr im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in der Schlosskapelle der Zitadelle vorgestellt.

Mit ihren Ergebnissen können sich die 51 Städte ab sofort auch für die 2. Phase des Wettbewerbs bewerben. Das Ministerium plant, bis zu 20 Städte, Gemeinden und Landkreise zu fördern, die ein nachhaltiges Planungs- und Umsetzungskonzept ihrer Visionen 2030+ erarbeiten. „Jülich wird sich ebenfalls für die Phase 2 bewerben, um mit finanzieller Unterstützung und wissenschaftlicher Begleitung ein Planungs- und Umsetzungskonzept für die in Phase 1 entwickelte nachhaltige und ganzheitliche Vision 2030+ zu erarbeiten“, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung.

Dieses Konzept solle analog zur ersten Phase mit kontinuierlicher Beteiligung der Bürgerschaft Bürger sowie Akteuren aus lokalen Verbänden, Unternehmen, Initiativen und der Stadtverwaltung entwickelt werden. Ziel ist es, gemeinsam konkrete Maßnahmen für die Umsetzung zu erarbeiten. Die Wissenschaft soll dabei eine zentrale Rolle bei der Beratung und Prüfung der Ideen einnehmen.

„Skizzen“ bis Mitte Juni

Bis zum 17. Juni ist Zeit, Projektskizzen für Phase 2 zu entwerfen. Am 1. August gibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung bekannt, ob Jülich dann unter den 20 Kommunen ist, die in Phase 2 starten können. Diese beginnt am 1. November 2016.

Insgesamt umfasst der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ drei Phasen: von der Entwicklung einer Vision über die Planung der Umsetzung bis hin zur Umsetzung selbst.

Nach der 2. Phase werden 2018 noch bis zu acht Kommunen die Chancen erhalten, die von ihnen entwickelten Visionen in die Realität umzusetzen.

Partner des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag. Der Wettbewerb ist Teil der Leitinitiative „Zukunftsstadt“ des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ (FONA).

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