Josef Rabbertz ist Deutschlands bester Schiri

Von: hfs.
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Bei einer DFB-Umfrage wurde Schiedsrichter Josef Rabbertz (r.) zum besten Unparteiischen Deutschlands gewählt. Foto: Guido Jansen

Broich. In Fußballkreisen ist er so bekannt wie ein bunter Hund. Seit 42 Jahren nimmt der jetzt 75-jährige Josef Rabbertz aus Broich die Pfeife in den Mund. Zurzeit ist er für Viktoria Koslar als Schiedsrichter im Einsatz.

Die meiste Zeit jedoch, genau 37 Jahre, leitete er für Frankonia Broich. Jetzt wurde dem Schiri mit Leib und Seele eine besondere Ehre zuteil: Er wurde zu Deutschlands bestem Schiedsrichter gekürt.

Wer sind Wolfgang Stark oder Peter Gagelmann? Es sind die Bundesliga-Schiris, die Josef Rabbertz bei der Abstimmung, initiiert durch die Zeitschrift „DFB Schiedsrichter“, weit hinter sich ließ. Mit exakt 162 Stimmen gewann Rabbertz den Titel des besten Schiedsrichters Deutschlands.

„Natürlich freue ich mich, dass ich so viele Freunde auf Facebook habe“, sagte Rabbertz, als er von der Wahl hörte. Auch dem Vorstand des Fußballkreises Düren war diese Auszeichnung eine Extrameldung wert, Geschäftsführer Willi Polfliet gratulierte und ließ durchblicken, dass der Schiri aus Broich geehrt wird. „Wahrscheinlich schon auf dem Schiedsrichter-Kreistag am 11. März im „Geuenicher Hof“ in Inden.“

Josef Rabbertz leitet seit 1970 Spiele im Fußballkreis. „Es gibt keinen Platz, auf dem ich nicht schon gestanden habe“, schmunzelt er rückblickend. Und dass er auch die Spielstätten der Nachbarkreise kennt, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. „Schließlich habe ich auch viele Jahre als Austauschsschiedsrichter zur Verfügung gestanden.“

Ein besonderes Erlebnis hatte Rabbertz nach eigener Aussage im Jahr 1980. Da durfte er in Spanien während eines großes Freizeitturniers die Partie einer Prominentenauswahl leiten. „Und das Tolle war, das ganze Spiel ist im spanischen Fernsehen live gesendet worden. Ich bin danach von so vielen Leuten angesprochen worden. Das hätte ich nie gedacht“, schwärmt der Mann im schwarzen Dress noch heute.

Dass Rabbertz dem Rückrundenstart entgegenfiebert, ist verständlich. „Hoffentlich geht es am Wochenende endlich los“, sagt der 75-Jährige, der bei vielen Vereinen für die Leitung von Turnierspielen gefragt ist.

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