Jobcom: Weniger Filalen, dafür allerdings mehr Service

Von: Guido Jansen
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Herzlich Willkommen: Seit Montag arbeiten Peter Pörner und Isabella Hecker-Leipertz im Alten Rathaus, wo die Jobcom für die Kommunen des Dürener Nordkreises zusammengefasst wurden. Foto: Guido Jansen

Jülich. Es gibt nicht viele Dinge, die im neuen Jülicher Kreishaus nicht von Anfang an funktioniert haben. Der Monitor im Eingangsbereich, der die Kunden der Jobcom zu ihren Sachbearbeitern führen soll, ist die einzige erkennbare Ausnahme. Noch ist der Bildschirm schwarz.

„Das ändert sich bald“, sagt Peter Pörner, der Leiter des neuen zentralen Standorts für den Nordkreis. Seit Montag ist die Jobcom für die Städte Jülich und Linnich sowie die Gemeinden Niederzier, Inden, Aldenhoven und Titz im Alten Rathaus in Jülich zusammengefasst, die Außenstellen in den Städten und Gemeinden wurden über den Jahreswechsel aufgelöst.

Es war ein fliegender Wechsel. Vergangene Woche Dienstag waren die alten Standorte noch offen. Danach wurde alles verpackt, was zur Beratung von Menschen notwendig ist, die Hilfe brauchen, weil sie ihren Job verloren haben oder keinen neuen finden. Es folgte der Transport nach Jülich und der Aufbau am neuen Standort. Am Montag öffnete sich die Eingangstüre zum ersten Mal. „Und es war direkt viel los“, sagt Pörner. Vermutlich nicht nur, weil die Kunden unbedingt den neuen Standort sehen wollten, sondern mehr, weil die Jobcom wegen Jahreswechsel, Umzug und Wochenende sechs Tage lang geschlossen hatte. Dienstag begann so etwas wie Normalität im Alten Rathaus.

„Die Zusammenfassung auf die Standorte Düren und Jülich ist für die Jobcom und für die Kunden ein Gewinn“, sagt Amtsleiter Karl-Josef Cranen. Schließlich würden die Kunden jetzt zu den Öffnungszeiten ständig Ansprechpartner finden. Das sei in den kleinen Außenstellen oft schwierig gewesen. Der Weg zur Jobcom ist für einen Teil der Empfänger von Grundsicherung (Hartz IV) für Arbeitssuchende zwar weiter geworden. „Aber die Möglichkeit, per Mail oder postalisch mit uns in Kontakt zu treten, wird immer häufiger genutzt“, erklärt Pörner. Vor allem bei Folgeanträgen sei das Aufsuchen der Jobcom oft nicht notwendig.

„Wenn jemand akut Hilfe braucht, dann findet er immer einen Ansprechpartner“, sagt Cranen weiter. Beispielsweise direkt am Empfang, wo es jetzt eine Art Erste Hilfe bei Formularen und mit Ratschlägen gibt.

Isabella Hecker-Leipertz arbeitet seit dieser Woche im Alten Rathaus und ist zuversichtlich, dass alle Abläufe bald zu 100 Prozent funktionieren. „Es gibt nichts, das wir hier nicht noch lernen können“, sagt sie.

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