Jedes Jahr ein geändertes Weihnachtsdorf

Von: Kr.
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Mit viel Liebe zum Detail errichten Anton und Marika Ortmanns alljährlich in Boslar ihr Weihnachtsdorf. Foto: Kròl

Boslar. „Es weihnachtet sehr“. Nicht nur in den Städten, auf den Märkten und in den Kaufhäusern macht sich die Vorweihnachtszeit bemerkbar. Auch in ihre Häuser und Wohnungen wollen viele Menschen ein wenig vom Glanz der Vorweihnachtszeit holen.

Mit viel Liebe und Sorgfalt schmücken sie ihre Häuser, hängen Lichter heraus und richten die Wohnzimmer festlich her. Ein Adventkranz oder Gesteck ist für viele ein Muss, ein Adventkranz, Sterne, Kerzen und weihnachtliche Dekorationen werden aus Kisten und Schachteln geholt und der Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Einer der sich besondere Mühe mit seinem vorweihnachtlichen Schmuck macht, ist Anton Ortmanns aus Boslar. Seit vielen Jahren baut er alljährlich in der Adventzeit ein Winterdorf im Wohnzimmer seines Hauses auf. Das ist alljährlich um ein Stück gewachsen. Mittlerweile ist die gesamte Anlage mehr als fünf Meter lang.

Auf Dekorschnee entstehen ganze Straßenzügen, ein Weihnachtsmarkt, eine Skianlage und drum herum gibt es einen idyllischen Winterwald. Mit drei Häusern, die auf der Fensterbank Platz fanden, hat er angefangen, als seine Kinder klein waren. Mittlerweile fragen schon die Enkel nach, ob das Winterdorf denn schon aufgebaut ist und auch die Kinder aus der Nachbarschaft und dem Bekanntenkreis kommen in der Vorweihnachtszeit immer einmal vorbei, um das Dorf zu bestaunen und zu sehen, was Neues dabei ist.

Ein ganzer Straßenzug ist originalgetreu Rothenburg ob der Tauber nachempfunden. Es gibt eine Bank und eine Post, die Feuerwehr ist dabei, ein Karussell dreht sich munter im Kreis und auf der Eisbahn ziehen einige Eisläufer ihre Runden. Der Schmied schürt seine Esse und am Glühweinstand wärmen sich einige Besucher des Weihnachtsmarktes auf. Überall gibt es etwas zu entdecken, denn mit viel Liebe zum Detail hat Anton Ortmanns dieses kleine Kunstwerk errichtet.

„Wenn dann die Kinder staunend davor stehen und ihre Augen leuchten, das ist für mich der schönste Lohn“, sagt er. Und Mühe macht die ganze Sache wirklich. Mehrere Tage benötigt Anton Ortmanns, der von Ehefrau Marika kräftig unterstützt wird, um sein Dorf aufzubauen und bis alles seinen rechten Platz gefunden hat. Doch eins ist für die Ortmanns Ehrensache: Das Dorf muss jedes Jahr anders aussehen.

Und so plant er schon fürs nächste Jahr. Dann soll die Anlage um eine Seilbahn erweitert werden, die auch fährt.

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