Jecken leiten in KuBa-Kneipe die Session: „Kasalla“ ausverkauft

Von: ptj
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Als Special Guest der Premierenveranstaltung von „Loss mer singe“ brachte die Kölner Mundartband „Kasalla“ mächtig Stimmung in die Kneipe des Kulturbahnhofs in Jülich. Foto: Jagodzinska

Jülich. Ausverkauft sind beide „Loss mer singe“-Kneipentouren im Jülicher Kulturbahnhof.

Schon am Donnerstagabend stimmte sich eine dicht aneinander gedrängte Jeckenschar singend, tanzend und Bier trinkend auf die Session ein. Moderator und Stimmungsmacher war Initiator Thomas Beys, der die Kölner Kultreihe mit offizieller Genehmigung nach Jülich und Düren geholt hat.

Aus Hunderten von Kneipenhits des rheinischen Karnevals, inklusive solcher aus dem Kreis Düren, hatte er 20 ausgewählt, die zum Mitsingen vorgestellt wurden. „Jet för vürher un meddendren zu singe“ war der titelgebende Evergreen „Loss mer singe“ von den Bläck Fööss.

Das Repertoire reichte von „Dat kölsche Hätz es immer dobei“ von der Micky Brühl Band über „Zo dir oder zo mir?“ von den Höhnern bis hin zu „Kölle es un Kölle kann“ von Tommy Walter. Als Lieder aus dem Raum Düren/Jülich wurden unter anderen „Allen Frauen treu“ von Bremsklötz oder „Echte Karnevalisten“ von DEB angestimmt.

Nach einem Schnelldurchlauf zur Erinnerung nahmen die Fans Kugelschreiber und Voting-Zettel zur Hand, die eine Jury im großen Saal auswertete. In Partypausen wurden Freikarten und CD für Beys‘ Soloprogramm „Präsident vum Bersch“ oder Alben von Kasalla verlost. Siegersong des Premierenabends wurde wie am Vorabend in Köln „Alle Jläser huh“ von Kasalla. Auf den zweiten Platz schaffte es das Lied „Die Stääne stonn joot“ von Cat Ballou, der Band, die bei der letzten Auflage „Loss mer singe“ in der KuBa-Kneipe Special Guest war.

Diesmal bestritten Kasalla den Live-Act, nachdem sie vorher – zur Begeisterung der feiernden Fans – darum gebeten hatten, zehn Minuten länger spielen zu dürfen.

In seinem neuesten Song baute sich das kölsche Quintett um Sänger Bastian Campmann und Gitarrist und Songwirter Flo Peil als „Stäänefleejer“ eine Rakete, und hob als nächstes natürlich musikalisch wieder „Alle Jläser huh“. Zum Repertoire zählten die Hits aus 2014 „Immer noch do“, „Kumm mer lääve“ und einen der größten Band-Hits, „Pirate“. Nicht fehlen durfte die Hommage an die „Stadt met K“, die „einfach jeder apopteet“ und die romantische Erinnerung an „Marie, esu, wie met dir, wor et nie“. Kasallas musikalischer Tipp für die kurze und knackige Session lautet „Hürt niemols op ze singe“.

Wer die gut gelaunten feiernden Fans gesehen hat, zweifelt keinen Augenblick daran...

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