Jecke Rurdorfer Frauen verwirklichen viele Ideen

Von: Kr.
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Was im Sprechzimmer eines Arztes alles passieren kann, löste beim närrischen Publikum wahre Lachsalven aus. Foto: Kròl

Rurdorf. Die Rurdorfer Frauen verstehen es, Karneval zu feiern. Während andere sich an Altweiber nach Köln begeben oder die Kneipen der Umgebung unsicher machen, bleiben sie in ihrem Dorf und feiern im Schützenhaus Sitzungskarneval.

Die katholische Frauengemeinschaft ist dafür verantwortlich und meistert diese Aufgabe unter Führung ihrer Vorsitzenden Annekäthe Winkels, die auch durch das Programm führt, stets mit Bravour. Aus ihren eigenen Reihen bestreiten sie das Programm und stellen eine gelungene Mischung aus Büttenreden, Sketchen und Tänzen vor.

Einzig die Bibbis, fünf Ehemänner von kfd-Frauen, sind zugelassen, die mit ihrem Gesang das Programm bereichern. In diesem Jahr war zudem Lena Müller als Tanzmariechen mit von der Partie. Nachwuchs gibt es auch genug in Rurdorf. Anna Peters plauderte als „et Adelchen“ aus dem Nähkästchen.

Ob im Arztzimmer, als Rurdorfer Räuber oder im Sketch „Aschermittwoch for one“ op Kölsch, als Clowns oder „Da Clown und ät Mädche“ – ein eher nachdenklicher Beitrag –, überall überzeugten die Frauen und ernteten Lachsalven. Zum guten Schluss berichtete „Dä Döres“ (Annemie Zehrer) von seinen Erlebnissen mit Pannedeckels Hein und seiner Frau. So wurde viel gelacht, gesungen und erzählt.

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