Jülich - Jecke Koalition zeigt die Zähne

Jecke Koalition zeigt die Zähne

Von: Volker Uerlings
Letzte Aktualisierung:

Jülich. Die Reaktion kam praktisch postwendend. Kaum hatte eine Mehrheit im Jülicher Fachausschuss beschlossen, die neue 1,5-fach-Turnhalle am Schulzentrum als Multifunktionsbau zu planen, stellten die großen Karnevalsvereine einen Bürgerantrag - auf Erhalt der Stadthalle.

Sollte an der Linnicher Straße eine Mehrzweckhalle errichtet werden, wäre die betagte Veranstaltungsstätte an der Düsseldorfer Straße wohl mittelfristig hinfällig. Die Verwaltung sagt das offen, die sich dort nach einem Abriss - auch der alten Schirmerschule - ein Premium-Wohngebiet vorstellen könnte. Die in dieser Frage vereinigten Vereine zwingen die Verantwortlichen im Rathaus nun dazu, sich mit der Zukunft der zentralen Einrichtung auseinanderzusetzen.

„Ein Mittelzentrum wie die Stadt Jülich benötigt einen Raum für kulturelle Veranstaltungen, Brauchtumsveranstaltungen und Festivitäten, wie dies in nahezu jeder vergleichbaren Stadt üblich ist. Die Stadthalle erfüllt seit Jahrzehnten diese Funktion in einem überschaubaren Rahmen zu vertretbaren Kosten”, schreiben die Vorsitzenden der KG Ulk, der KG Rurblümchen, des Festausschusses Jülicher Kinderzug, der Historischen Gesellschaft Lazarus Strohmanus und der KG Rursternchen.

Und weiter: „Eine Schließung und ein Abriss der Stadthalle dürfte ein einzigartiger Vorgang sein in einer Stadt, die den Anspruch erhebt, Mittelzentrum zu sein.”
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