Jülich - Jazzclub startet in die Konzertsaison

Jazzclub startet in die Konzertsaison

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Jülich. Mit „swinging, stomping, good old Dixieland” begrüßt der Jazzclub Jülich das neue Jahr. Die Ruhr-River Jazzband (RRJB) spielt am Freitag, 16. Januar, um 20 Uhr in der Gaststätte „Zum Franziskaner” an der Baierstraße in der Originalbesetzung die Musik der 20er und 30er Jahre.

Swing, Dixie und New Orleans präsentieren Hans Ramacher (Trompete), Guido Pfennig (Klarinette, Saxophon), Manfred Mons (Posaune), Peter Dival (Schlagzeug), Claus D. Freymann (Banjo, Gitarre) und Harry Keilwerth (Bass) mit Titeln von Duke Ellington, Spencer Williams, Fats Waller, Louis Armstrong, King Oliver, Kid Ory und anderen Jazzkomponisten. Der Eintritt kostet acht Euro, fünf Euro für Mitglieder. Kinder bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt.

Die Anfänge der „Ruhr-River-Jazzband” gehen auf 1981 zurück. Damals fanden sich einige Amateurjazzer zusammen, die in diversen Bands des Ruhrgebietes und des Köln-Düsseldorfer Raumes gespielt hatten, aber aus familiären oder beruflichen Gründen eine Pause einlegten. Sie gründeten 1982 die „Ruhr-River Jazzband” in Mülheim an der Ruhr und gingen nach einem Jahr gemeinsamen Probens an die Öffentlichkeit.

Riverboat-Shuffles reaktiviert

Auf Initiative der RRJB wurde die Tradition der „Riverboat-Shuffles” auf der Ruhr wieder aufgenommen. Seit 1984 fahren jährlich mehrere Schiffe der Weißen Flotte mit Bands an Bord vom Mülheimer Wasserbahnhof auf der Ruhr zum Baldeneysee. 1988 erhielt die RRJB eine Einladung des damaligen Rundfunks der DDR zum 18. Internationalen Dixieland Festival in Dresden. Von den dortigen Konzerten übertrugen Fernsehen und Rundfunk der DDR den Auftritt im Kulturpalast. Ein weiterer Auftritt der RRJB brachte die Sendung „Kennzeichen D”.

Seitdem besteht ein reger Kontakt zu Musikern und Bands aus dem Osten Deutschland, unter anderem als bei der Wiedervereinigung die beiden befreundeten „Papa Binnes Jazzband” und die „Ruhr-River Jazzband” am ehemaligen „Palast der Republik” und auf dem ehemaligen Todesstreifen am Potsdamer Platz aufspielten.

Zudem spielte die RRJB im schlesischen Oppeln, auf dem 7. Internationalen Dixieland-Festival in Salgotarjan/Ungarn, in St. Petersburg und Helsinki, in Danzig sowie in Jazzclubs zwischen Donaueschingen und Kiel.

Die musikalische Führung der Band liegt seit 2008 in den Händen des Trompeters Hans Ramachers, der von Guido Pfennig mit viel Sachverstand und musikalischem „feeling” unterstützt wird.

2002 feierte die RRJB im Jazzclub Mülheim an der Ruhr ihr 20-Jähriges und veröffentlichte zum Silberjubiläum 2007 ihre erste CD.
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