Jülich - Jazzclub Jülich startet ins neue Jahr

Jazzclub Jülich startet ins neue Jahr

Letzte Aktualisierung:
jazzclub_bu
Zum Jahresauftakt lädt der Jazzclub Jülich die „Ruhr-River-Jazzband” ein. Sie begeistern das Publikum mit fetzigem Oldtime Jazz.

Jülich. Mit heißem Swing lässt der Jazzclub Jülich das Eis des Winters in den Ohren schmelzen und bringt die Wärme in die Herzen zurück. Zum Jahresauftakt spielt die „Ruhr-River-Jazzband” fetzigen Oldtime Jazz am Freitag, 14. Januar, 20 Uhr, im Technologiezentrum Jülich, Karl-Heinz-Beckurts-Straße 13.

Swing, Dixie und New Orleans präsentieren Hans Ramacher (Trompete), Guido Pfennig (Klarinette, Saxophon), Manfred Mons (Posaune), Peter Dival (Schlagzeug), Claus D. Freymann (Banjo, Gitarre) und Harry Keilwerth (Bass). Die musikalische Führung der Band liegt seit 2008 in den Händen von Hans Ramacher, unterstützt von Guido Pfennig.

Die Anfänge der Jazzband

Die Anfänge der „Ruhr-River-Jazzband” gehen auf das Jahr 1981 zurück, als sich einige Amateurjazzer zusammen fanden. Sie gründeten 1982 die „Ruhr-River-Jazzband” in Mülheim an der Ruhr und gingen nach einem Jahr gemeinsamen Probens an die Öffentlichkeit.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Bereits 1989 nahm die Band erfolgreich an Westdeutschlands größter Jazznacht, beim „Jazz im Zett” in Mülheim an der Ruhr teil. Zu den Merkmalen der Band in der damaligen Zeit gehörten die vielfältigen und intensiven Kontakte zu Musikern und Bands aus Leipzig, Dresden, Jena, Weimar, Halle und (Ost-)Berlin. Das machte es bereits vor der Maueröffnung möglich, das „Mainstream-Quintett-Leipzig” und „Papa Binnes Jazzband” aus (Ost-)Berlin 1988 an die Ruhr zu holen.

An der Restitution des Mülheimer Jazzclubs 1989 im „Schifferhaus” hatte die RRJB maßgeblichen Anteil. Seit dieser Zeit treffen sich am Freitagabend die Jazzer aus dem Rhein-Ruhr-Bereich zu Livemusic im Jazzclub im „Hopfensack”, dem Stammlokal der RRJB. Das 30-jährige Bandjubiläum der Berliner „Papa Binnes Jazzband” am 11. November 1989 war der Anlass für Konzerte der RRJB im Hygiene-Museum Dresden, im Prenzlauer Berg Berlin und im „Haus der (russischen) Offiziere” in Berlin-Karlshorst, zusammen mit dem Jazz Collegium Berlin und deren Sängerin Ruth Hohmann.

Logisch, dass nur ein Jahr später bei der Wiedervereinigung der beiden Teile Deutschlands, die beiden befreundeten Bands - „Papa Binnes Jazzband” und die „Ruhr River Jazzband” - am ehemaligen „Palast der Republik” (Honnis Lampenladen) und auf dem ehemaligen Todesstreifen am Potsdamer Platz aufspielten.

Weitere Konzerte bestritt die RRJB im Rahmen der Städtepartnerschaft Mülheim/Ruhr und Oppeln in der schlesischen Partnerstadt, auf dem 7. Internationalen Dixieland Festival in Salgotarjan/Ungarn, auf Einladung der Jazz Philharmonic Hall AZZ in St. Petersburg auf, im finnischen Jazzclub „Storyville” von Helsinki, im polnischen Danzig sowie in verschiedenen Jazzclubs zwischen Donaueschingen und Kiel.

Der Eintritt zu dem Jülicher Konzert kostet 8 Euro, 5 Euro ermäßigt. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert