Jülich - Jazz-Konzert im Franziskaner: Zum Abschied erklingt Dixieland

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Jazz-Konzert im Franziskaner: Zum Abschied erklingt Dixieland

Von: Kr.
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Abschied nahmen die Jazzfreunde von ihren Wirtsleuten Käthe und Hans Koßler während der Jamsession im Franziskaner. Foto: Kròl

Jülich. Eine Frage bewegte vor allen Dingen die Gäste bei der letzten Jamsession im Franziskaner. „Wie geht es mit der beliebten Reihe des Jülicher Jazzclubs weiter?“ Allgemein war bekannt geworden, dass die Wirtsleute Käthe und Hans Koßler ihr Lokal aufgeben und in den wohl verdienten Ruhestand treten.

Für die Jazzfreunde bedeutet dies aber auch, ein anderes Lokal finden zu müssen. „ Am 19. Januar 1996 waren wir zum ersten Mal hier bei euch zu Gast und ich kann mit Gewissheit sagen, dass ihr beide einen erheblichen Anteil am Erfolg des Jazzclubs hattet“, bedankte sich dann auch der 1. Vorsitzende des Jazzclubs, Reinhold Wagner, bei den Wirtsleuten. Gerührt waren sie über so viel Anteilnahme und Hans Koßler versicherte: „Es war toll mit euch. Ihr wart ein tolles Publikum“.

Doch zum Abschluss ließ man es noch einmal richtig krachen und genoss ursprünglichen, handgemachten Jazz mit dem Quartett „Friends of Dixieland“. Ihr Name ist für Heiner Knörchen (Klarinette), Dieter Brölsch (Trompete), Erhard Miggo (Banjo) und Siggi Kramer (Sousaphon) Gesetz. Sie haben sich ganz dem Dixieland verschrieben und frönen ihm seit über 30 Jahren. In der Zwischenzeit umfasst ihr Repertoire mehr als 200 Stücke und so kommen sie auch ohne Set-Liste zu ihren Konzerten und entscheiden ganz spontan, womit sie den Geschmack des jeweiligen Publikums treffen können.

Publikum spielt mit

In Jülich war dies gleich zu Beginn „At a Georgia Camp meeting“, der „St Louis Blues“ oder „Blueberry Hill“. Gut kam bei den Gästen auch ihr neuestes Stück „Buonasera Signorina“ an. Zur vorgerückten Stunde durften dann auch die Musiker im Publikum ihre mitgebrachten Instrumente auspacken und mit den Friends of Dixieland gemeinsam musizieren. „Das ist eben das Schöne am Jazz. Man hört ein Stück und selbst wenn man es nicht kennt, kann man es sofort mitspielen“, erklärte Bandleader Heiner Knörchen.

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