Jan von Werth: Langes Wochenende mit vielen Prüfungen

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Jülich. Seit über 70 Jahren öffnet der Reit- und Fahrverein Jan von Werth Jülich seine Tore für alle Reitsportbegeisterte aus dem gesamten Rheinland. Auch in diesem Jahr stehen wieder spannende Wettkämpfe und große sportliche Leistungen rund um die Disziplinen Dressur und Springen auf dem Programm.

Dabei werden beide Disziplinen an einem Wochenende ausgetragen. Somit steht Jülich von Donnerstag bis Sonntag, 5. bis 8. Mai, wieder ganz im Zeichen des Pferdesports.

Der 5. Mai gehört nur den Dressurreitern. In der vereinseigenen Reitanlage Am Hasenfelder Weg zeigen sie zusammen mit ihren Pferden, was die elegante Dressur im Pferdesport ausmacht, nämlich im Besonderen Anmut und die harmonische Symbiose von Reiter und Pferd. Jedoch muss man kein Kenner sein, um sich an diesem Anblick erfreuen zu können. Die verschiedensten Reiter-und-Pferde-Paarungen werden in Prüfungen für Reiteinsteiger angefangen vom Reiterwettbewerb bis hin zur anspruchsvolleren Klasse L antreten.

Ein besonderer Höhepunkt und spannend zu verfolgen wird die Mannschaftsprüfung sein, die traditionell in Jülich ausgetragen wird. Dabei treten verschiedene Mannschaften mit bis zu vier Reitern aus dem gesamten Kreis Düren gegeneinander an und kämpfen um den Kreismeistertitel. Die Reiter müssen nicht nur auf ihre persönliche reiterliche Leistung achten, gewertet wird auch das Zusammenspiel der gesamten Mannschaft.

Die erste Prüfung des Tages wird jedoch die Dressurprüfung Klasse L ab 7 Uhr sein. Danach müssen die Jüngeren in einem Dressurreiterwettbewerb und einem einfachen Reiterwettbewerb ihr Können unter Beweis stellen.

Ab Freitag finden auf dem großen Rasenplatz an der Rur die Springprüfungen statt. In insgesamt 19 Prüfungen treten nicht nur Amateurreiter, sondern auch Profis wie Lokalmatadorin Natalie Destree-Kradepol gegeneinander an. Start ist um 12 Uhr mit den Springpferdeprüfungen der Klassen A bis M. Den Richtern werden dabei junge Pferde bis maximal sieben Jahre vorgestellt, die auf ihre Ausbildung und Eignung als Springpferd getestet werden. Am Nachmittag folgen Punktespringprüfungen der Klasse L für erfahrene und gut ausgebildete Pferde.

Weiter geht es am Samstag ab 9 Uhr mit einer Springprüfung der Klasse A und einem ereignisreichen Zwei-Phasen L-Springen. Danach folgt ein weiteres Highlight an diesem Turnierwochenende mit der Mannschaftsprüfung. Wie auch bei der Dressur versuchen unterschiedliche Mannschaften des gesamten Dürener Kreises, den Kreismeistertitel 2016 in ihren Verein zu holen. Nach einem fesselnden Stechen konnte im vergangenen Jahr der Jülicher Reitverein die Siegesserie der Deutschritter Düren beenden und beide Mannschaftstitel Dressur und Springen für sich entscheiden.

Am Abend erfolgt der erste große Preis von Jülich mit einer Prüfung der Klasse M, bei dem große Namen des Springsports erwartet werden.

Der Sonntag beginnt mit Springprüfungen für junge Reiter und Reiteinsteiger, ebenfalls um 9 Uhr mit den Springprüfungen der Klassen E und A und dem Springreiterwettbewerb. Ein Schaubild der Vereinsvoltigierer wird auch für Unterhaltung sorgen. Darauf folgt eine Neuheit auf dem Jülicher Turnier: Die Hunterklasse. Sie ist gerade für Spät- und Wiedereinsteiger gedacht, die zwar Amateurreiter sind und Lust am Turniersport haben, jedoch nicht gegen Jugendliche oder sehr leistungsorientierte Berufsreiter antreten möchten. Im Anschluss müssen sich die jüngsten Reiter und Reiterinnen den Richtern in der Führzügelklasse stellen.

Abschließend wird erneut um die berühmtesten Cups beim Jülicher Reitturnier geritten, denn nicht nur lokale Springgrößen und Profis werden in einem weiteren M-Parcours um den zweiten großen Preis des Porsche-Zentrums Aachen kämpfen. Und dann geht es noch einmal um alles, wenn zu guter Letzt der Große Preis der Gissler und Pass GmbH aus Jülich ausgetragen wird. In einer Prüfung der großen Klasse S ist für die heiß begehrte goldene Schleife nicht nur Schnelligkeit wichtig. Um mit den obersten Rängen mithalten zu können, werden von den sehr erfahrenen Springreitern in dem schweren Parcours all ihr reiterliches Können, viel Mut und ebenso viel Risikobereitschaft abverlangt.

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