Jahreswechsel verläuft im Jülicher Land meist ruhig

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Etliche Raketen erhellten an Silvester um Mitternacht den Himmel über der Herzogstadt, der von der Römerstraße/Ecke Wiederstraße aus aufgenommen worden ist. Foto: Horrig

Kreis Düren. Die Bevölkerung im Kreis Düren benötigte 55 Mal die Unterstützung der Polizei. Davon waren 32 Einsätze mit konkretem Bezug zu Feierlichkeiten zum Jahreswechsel. Überwiegend seien Ruhestörungen und Belästigungen durch das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen Inhalt der Einsätze, berichtet die Kreispolizeibehörde in ihrer Bilanz am Neujahrstag.

Nur ein betrunkener und nicht kooperativer Mann aus Düren musste in einer Gewahrsamszelle die Nacht verbringen. Zwei etwas spektakulärere Einsätze musste die Polizei mit Hilfe der Feuerwehr bewältigen.

Um 0.07 Uhr geriet das Flachdach eines Möbelhauses in Langerwehe in Brand. Entzündet hatte sich die Dachpappe, nachdem ein Feuerwerkskörper auf dem Dach gelandet war. Das Feuer verursachte ein Loch im Dach, dies wiederum führte zu Beschädigungen in der Halle und an ausgestellten Möbeln.

Die Feuerwehr löschte den Brand und die Polizei beschlagnahmte den Tatort bis zur Aufnahme weiterer Ermittlungen. Es entstand nach Angaben der Ordnungshüter erheblicher Sachschaden.

Um 0.15 Uhr geriet in Linnich auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses Unrat in Brand. Grund des Brandes war vermutlich ein Silvesterböller, der auf den Balkon geworfen wurde. Zwei Anwohner öffneten die unbewohnte Wohnung und versuchten das Feuer zu löschen, wobei sie sich leichte Rauchgasvergiftungen zuzogen. Die hinzugerufene Feuerwehr löschte den Brand und evakuierte das gesamte Haus für die Dauer der Einsatzzeit.

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