Jülicher Land - Jahresrückblick Teil 4: Große Magneten und eine kleine Heldin

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Jahresrückblick Teil 4: Große Magneten und eine kleine Heldin

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Das Jülicher Land, Land der Wissenschaft und Forschung: Die Jülicher Kernphysiker stellen im Forschungszentrum die jeweils fast 40 Tonnen schweren Magnete für den Teilchenbeschleuniger in Darmstadt her. In Rede steht trotzdem, dass die Kernphysik in Jülich auslaufen soll. Am FH-Campus Jülich setzt sich der Trend der steigenden Studierendenzahl fort. Foto: Jansen
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Die Rübenkampagne läuft. Und dies nicht voll- aber teil-automatisch: Eine neue Generation von Lademäusen erledigt ihren Job computergesteuert. Foto: Wolters
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Eine spektakuläre Licht- und Farbinszenierung verwandelt den Brückenkopf-Park in eine Welt voll zauberhafter Stimmungen. Foto: Król
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Die Natur hat immer ihren Reiz. Linnich hat in Randbereichen der Rur einiges für Wanderfreunde und Radfahrer zu bieten. Foto: Jonel
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Günter Rosenland geht in Rente: Das Aufforsten der Sophienhöhe ist sein Lebenswerk. Foto: Uerlings

Jülicher Land. Der vierte Teil des Rückblicks spiegelt die Monate Oktober bis Dezember wieder. In der Chronologie eine Übersicht über Themen, über die in Jülich und Umgebung gesprochen wurde.

Oktober

Die Steuern bleiben so hoch wie sie sind, die schlechte Jülicher Haushaltslage 2017 hat sich leicht verbessert. Unerwartete Gewerbesteuernachzahlungen.

Guter Rat ist teuer: 90 000 Euro, denn bei der Neuvergabe der Konzessionsverträge für Strom, Wasser und Gas in Jülich soll ein Berater mitwirken.

Inden will vom Land Bergbauentschädigung, alle Fraktionen und Bürgermeister Jörn Langefeld arbeiten gemeinsam an einem Papier. Diese Einmütigkeit ist selten in Inden.

Erstmals über 4000 Studierende in Jülich. Der Campus der FH Aachen hat den Ruf, gut auf das Berufsleben vorzubereiten. Als Partymetropole gilt der Standort dagegen nicht.

Freibad-Saison in Jülich durchwachsen, nach Rekord-Start spielt Wetter nicht mehr mit.

Was die Welt im Innersten zusammenhält: Jülicher Kernphysiker übernehmen einen großen Teil der Installation eines großen Teilchenbeschleunigers in Darmstadt. Die Magnete wiegen 40 Tonnen.

Steht Bourheimer Kirche vor dem Verkauf? Ein kleines Gotteshaus könnte nach über 1000 Jahren seine Funktion verlieren.

Eine Gaudi mit zu kurzer Audienz des „Königs“ Jürgen Drews, 3700 Besucher an zwei Abenden beim ersten Oktoberfest am Jülicher Brückenkopf-Park.

Haushalt profitiert von positiver Wirtschaftsentwicklung, die Finanzen der Gemeinde Aldenhoven sind auf Gesundungskurs.

Brückenbauer zwischen Linnich und Aldenhoven: Vermutungen über den Wahrheitsgehalt der Anekdoten von Karl Heinz Schumacher alias „Der Herr Jedönsrat“ sind spekulativ.

Forschungszentrum hat einen unruhigen Puls, früher wurden Erdbeben in Jülich gemessen, um nukleare Störfälle zu verhindern. Heute werden das Wetter und der Boden aus anderen Gründen beobachtet.

Der erste Bergförster im Flachland tritt ab. Der Uhu ist zurück. Günter Rosenland geht. Er hat mit der Sophienhöhe die größte künstliche Erhebung der Erde aufgeforstet.

Südbastion steht im Zeichen des Drachens, es beginnt die siebte Auflage der Herbstlichter, das Lichtspektakel von Wolfgang Flammersfeld im Jülicher Brückenkopf-Park.

Mit den Pfunden Linnichs zu wuchern ist das Geschäft der SEG, Baugrund ist gefragt. Die Stadtentwicklungsgesellschaft nimmt Fahrt auf.

Rübenernte 4.0: Viele Abläufe sind mittlerweile computergesteuert, der Roder und die Lademaus beispielsweise.

Das seltene Heimspiel einer Weltfirma, Linnicher Glasmaler-Unternehmen Oidtmann ist gerade ausnahmsweise direkt vor der eigenen Haustüre tätig.

November

Drohbotschaft statt Frohbotschaft, Prof. Eugen Drewermann spricht am Reformationstag in der „ausverkauften“ Christurkirche über Luthers Aktualität nach 500 Jahren.

Endlich wieder Schule! Judiths Traum wird wahr. Nach den Herbstferien hat die kleine Heldin Tag 180 nach ihrer Stammzellentransplantation erreicht. Der gilt als Meilenstein im Kampf gegen Leukämie.

Noch ist Chaos-Management angesagt. Der Umzug der Jülicher Tafel in die Margaretenstraße ist zwar abgeschlossen. Angekommen sind die Mitarbeiter aber noch nicht.

„Gallier“ erobern seit 100 Tagen Linnich – Gesamtschule Aldenhoven-Linnich: Eröffnung des zweiten Standorts und ein positives Fazit nach der Findungsphase.

Jetzt können die Forscher wieder Tetris spielen, Jülicher Kernphysiker liefern echte Schwergewichte zu einem der größten Teilchenbeschleuniger der Welt, der in Darmstadt entsteht.

Indens großes Platzproblem, der aktuell vorhandene Wohnraum für Flüchtlinge ist so gut wie aufgebraucht.

Schwarze Null ohne eine Steuererhöhung, die gute Konjunktur und Wachstum bei den Betrieben wirken sich positiv auf den Haushaltsplan 2018 der Gemeinde Aldenhoven aus.

Dilemma in Inden bleibt: Haushalt auf Eis. Politische Mehrheit verweigert die Arbeit mit Zahlenwerk der Verwaltung, in dem belastbare Daten fehlen sollen.

Frischzellenkur für Linnicher Rurbrücke, extrem teurer Neubau ist nach Expertenansicht nicht notwendig. Komplettsanierung kostet 477000 Euro.

Asylkreis beschämt über passive Politik. Situation der Flüchtlinge in Inden nach zwei Jahren unverändert. Rat und Verwaltung ergehen sich in Schuldzuweisungen.

Ein Ort mit Dorf- und mit Stadtviertel - Ameln steht vor seiner 900-Jahr-Feier.

Dezember

„Viel Nichts um Wind“ in der Herzogstadt, neue Konzentrationszonen: Bislang zweieinhalb Jahre Arbeit ohne fassbare Ergebnisse.

Ein Dorf, irgendwo im Nirgendwo. Die Schophovener machen sich Gedanken über die Zukunft ihres Ortes.

Abschied eines der letzten seiner Gattung, Taubenzüchter wie Johannes Steinbusch sind seit vielen Jahren auf dem Rückzug.

Kultur-„Sommer“ endet farbenprächtig, Lichtblicke in Linnich trotz der Großbaustelle sowie Nässe und Kälte.

Abrissbirne schafft Platz fürs Kreishaus. Mit Abbruch der Rathauspassage und dem Neubau im Herzen Jülichs werden laut Landrat Fehler der Vergangenheit korrigiert.

Pendler-Situation soll sich bessern, neuer Fahrplan der Rurtalbahn in Kraft. Frühere Startzeiten als Reaktion auf verpasste Anschlüsse.

Über Chancen sprechen statt über ein trennendes Loch – die vier Garzweiler II-Anliegerkommunen Erkelenz, Mönchengladbach, Jüchen und Titz schaffen eine gemeinsame Plattform.

Park lockt wieder mehr Besucher, Jülicher Betreibergesellschaft verzeichnet nach vier mageren nun vier fette Jahre in Folge.

Sieben Millionen Euro Miese: „Jülich ist nicht pleite“. Die Vorhersage im Haushaltsentwurf 2018 ist düster, aber Bürgermeister Fuchs bleibt Optimist.

Steueranstieg in Inden, allerdings nicht so hoch wie vom Bürgermeister vorgeschlagen.

Den Kitas im Kreis gehen die Erzieher aus. Dem größten Träger im Kreis fehlen acht Erzieher, Qualifiziertes belgisches Personal nicht als Fachkräfte anerkannt.

Linnich will sein Tourismus-Potenzial heben, Stadtrat hat beim kostenpflichtigen Beitritt der Indeland-Kommunen in neue Organisation zwar Bauchschmerzen, aber stimmt letztlich zu.

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