Jahresrückblick in Jülich: Erster Teil

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In Großzelten richtet das Jülicher DRK auf der Merscher Höhe eine Ersteinrichtung des Landes zur Aufnahme von Flüchtlingen ein, die Ende des Jahres schon wieder geschlossen worden ist. Foto: Guido Jansen
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Bereits im März wird erstmals der Ausbau der B56 zum vierspurigen „Rurschnellweg“ diskutiert, der inzwischen als Projekt in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden ist. Foto: Guido Jansen
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Feurige Actionszenen: Für ein Kinoprojekt nutzt eine Produktionsfirma mit chinesischen Superstars im März sehr gerne die für solche Zwecke bewährte Filmautobahn in Aldenhoven. Foto: Guido Jansen
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Für die Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz zeichneten Gabriele und Heinz Spelthahn (r.) den ehemaligen Ministerpräsidenten Wolfgang Clement aus. Foto: Wolters
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Mit dem Abheben des Mühlenkastens vom Bock beginnen die Arbeiten für die Rekonstruktion der Düppelsmühle, die ein Wahrzeichen der Landgemeinde Titz ist. Foto: Jagodzinska
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Verspielt: Junge Wölfe haben Anfang des Jahres das Rudel im Zoo des Brückenkopf-Parks aufgefrischt. Foto: Guido Jansen
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Pfarrer Charles Cervigne nach dem Überfall an der Tür des Aldenhove-ner Pfarrhauses. Foto: Uerlings
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Für einen 3-D-Drucker wurde diese Augustus-Büste im Forschungszentrum gescannt. Foto: Guido Jansen
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Powerfrau im Chefsessel: Linnichs Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker. Foto: Jonel
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Streitbar und umstritten: Indens Bürgermeister Jörn Langefeld. Foto: Guido Jansen

Jülicher Land. Der erste Teil des Jahresrückblicks spiegelt die Monate Januar bis März wieder. In der Chronologie folgt eine Übersicht über Themen, über die im Jülicher Land gesprochen wurde.

Januar

Nach 103 Kampagnentagen zieht die Zuckerfabrik in Jülich Bilanz mit einem überdurchschnittlichen Rübenertrag und Zuckergehalt bei den süßen Feldfrüchten.

Allein ein Zinsschaden von rund 10.000 Euro wird in der Gemeinde Inden festgestellt. Parallel laufen dort weitere Ermittlungen zu einer Kasse, die neben dem regulären Haushalt geführt worden sein soll

Die jungen Wölfe im Jülicher Brückenkopf-Zoo fühlen sich augenscheinlich rudelwohl.

Am Schwanenteich wird der Aufbruch zu neuen Ufer angestrebt, als die Umgestaltung des Jülicher Wahrzeichens beginnt.

Hambach wird Drehort der Actionserie „Alarm für Cobra 11“.

Zum „Tag des Apfels“ gibt der Linnicher Obstbau-Experte Klaus Flaskamp Tipps zur Lagerung. Die alte Sorte Linnicher Bohnapfel soll neu kultiviert werden.

Die Ortsumgehung Koslar, die im Zuge des Umbaus der Anschlussstelle Jülich-West realisiert wird, befindet sich auf der Zielgeraden. Ab Mai soll Verkehr auf der neuen Trasse rollen.

In Aldenhoven werden die Pläne für eine neue Moschee vorgestellt. Der Türkisch-Islamische Kulturverein will 1,5 Millionen Euro in den Neubau eines Kulturzentrums anstelle der alten Moschee investieren. Im Dezember wurde dazu ein Bebauungsplan aufgestellt.

Der Hexenturm war Gefängnis und Folterkammer – der Name des Jülicher Wahrzeichens hat einen faktischen Hintergrund, der auch in Buchform festgehalten ist.

Unwägbarkeiten begleiten den Übergang des quotierten Zuckermarktes in den freien Wettbewerb. Pfeifer & Langen schreibt rote Zahlen, setzt aber künftig im Rheinland voll auf die Zuckerrübe und ihre Verarbeitung.

Zivil- und Familiensachen sind neben den Grundbuchveränderungen die Spitzenreiter der Fallzahlen am Jülicher Amtsgericht.

Die Jülicher Erstaufnahmeeinrichtung hat das erste eisige Wochenende gut überstanden. Nun sind dort 130 Bewohner untergebracht. Der Kurs „Stricken für Anfänger“ ist ein Renner.

Die Düppelsmühle soll sogar wieder mahlen können: Die Rekonstruktion des Titzer Wahrzeichens hat begonnen. Im Dezember wird ein erster Zwischenschritt präsentiert – allerdings noch ohne Flügel.

Am Welt-Holocausttag (27. Januar) zeichnet die Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz den ehemaligen NRW-Ministerpräsidenten und Bundesminister Wolfgang Clement in der Schlosskapelle der Zitadelle mit dem Preis für Zivilcourage und Toleranz aus.

Aktion des im Jülicher Flüchtlingscamp auf der Merscher Höhe lebenden iranischen Filmemachers Hessam Aldin Tavakkoli in der Dürener Innenstadt

Die Luftqualität brennt Städten auf den Nägeln – das Forschungszentrum stellt bei den Kommunen zunehmendes Interesse an Modellen für die Vorhersage fest.

Jülichs neuer Bürgermeister Axel Fuchs setzt sich im Interview nach den ersten 100 Tagen für Transparenz ein und konstatiert ein verbessertes Arbeitsklima im Rathaus.

Februar

Lüpertz-Schau: Im Februar wird bekannt, dass Markus Lüpertz, einer der größten deutschen Gegenwartskünstler, dem Linnicher Glasmalerei-Museum zwei monumentale Werke schenken wird, die das Haus im Rahmen einer Sonderausstellung zum 75. Geburtstag des Künstlers zeigen will.

Der VdK-Ortsverband Jülich sucht ehrenamtliche Mitarbeiter für die Vorstandsarbeit. Johann Hambloch zieht sich nach 25 Jahren zurück.

Jülicher Drucker verleiht dem Kaiser Gesicht. Am Forschungszentrum Jülich entsteht eine neue Attraktion für die Ausstellung „Fahndung nach Augustus“.

Drei weitere Kita-Gruppen in Aldenhoven noch bis zum Sommer

Hotel auf dem Hesselmann-Grundstück? Vorschlag zum Bau eines 140-Zimmer-Hauses.

Das Opfer von Rechtsradikalen? Pfarrer Charles Cervigne wird an seiner Haustür in Aldenhoven brutal niedergeschlagen.

Unfallstatistik 2015: Auch wenn die Ursachen vielfältig sind, bleibt die Raserei im Fokus.

Der Jülicher Bürgerausschuss unterstützt die Anregung von Berufspendlern zur Bereitstellung von Fahrradgaragen und leitet in der gleichen Sitzung das Ende des Hundestrands am Barmener See ein, der offenbar vierbeinige Gäste von weit her anlockt.

Das Jülicher St. Elisabeth-Krankenhaus schreibt nach etlichen defizitären Jahren endlich wieder eine „schwarze Null“.

Die erste Frau auf dem Chefsessel macht Tempo: Das 100-Tage-Interview mit Linnichs Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker offenbart die anstehende Aufgabenfülle.

Mit BHV-1 infizierte Rinder stellen zwar keine Gesundheitsgefahr dar, doch ein Vorzeigebetrieb aus Gevelsdorf bangt nach Post aus dem Kreishaus um seine Existenz.

März

Das Stammhaus feiert im Kulturbahnhof mit vielen Gästen und einem umfangreichen Bühnenprogramm zehnjähriges Bestehen.

Kirchbergs Bürgerhalle wird wegen baulicher Mängel geschlossen. Dieser Fall ist für alle Jülicher Versammlungsstätten richtungsweisend.

KiK-Pläne zum Umzug in der Nähe des entstehenden neuen Einkaufszentrums in Linnich verstoßen gegen die Festsetzungen des Einzelhandelskonzepts der Stadt.

Positive Bilanz: 2015 besuchten rund 200.000 Gäste den Jülicher Brückenkopf-Park.

Der Bedarf an U3-Betreuungsplätzen in Kitas steigt, viele Einrichtungen werden ausgebaut.

Unternehmer Max Lenzenhuber und Architekt Scholl möchten ein Stufen-Bistro am Schwanenteich errichten. Die ehemalige Trinkhalle würde verschwinden.

Inden steht vor wichtigen Entscheidungen. Bürgermeister Jörn Langefeld spricht über sein Verhältnis zum Gemeinderat, zu RWE und einer Eichhorn-Ansiedlung.

„Jülich live“ feiert Premiere: Zehn Bands spielen in zehn Lokalen. Das Publikumsinteresse ist überraschend groß.

Der Kirchenkreis Jülich möchte einen Verwaltungsneubau in sensibler Lage auf dem ehemaligen Friedhof an der Ecke Düsseldorfer/Linnicher Straße errichten. Die Politik hebt für das 4-Millionen-Euro-Projekt den Daumen.

Aldenhovens Bürgermeister Ralf Claßen konfrontiert NRW-Innenminister Ralf Jäger mit dem besonderen Problem der Stärkungspaktkommune, die bei der Finanzierung der Flüchtlingsunterbringung benachteiligt wird.

Actionszenen eines Kinostreifens mit chinesischen Superstars werden auf der Aldenhovener Filmautobahn gedreht.

Bei 36 von 209 Kilometern Kreisstraßen besteht akuter Handlungsbedarf. Der Zustand weiterer 42 Kilometer liegt über dem Warnwert.

Das Aus fürs Jülicher Modehaus Röttgen nach 176 Jahren.

125 Jahre Mädchengymnasium Jülich stehen für eine bewegte Vergangenheit, festes christliches Fundament und eine tolerante Ausrichtung.

Vier statt fünf Dezernate: Oberste Priorität hat laut Bürgermeister Fuchs die „Kostenneutralität“ des Reformschritts.

Ein Spezialist aus Dürboslar fertigt Zupfinstrumente an, die maßgeschneiderte Unikate sind.

Premiere: Aus Protest gegen eine Entscheidung von Bürgermeister Jörn Langefeld führen CDU, SPD und Grüne das vorzeitige Ende der Sitzung herbei.

Angesichts eines Defizits von 9 Millionen Euro in 2016 regt Jülichs Bürgermeister an, den Gewerbesteuer-Hebesatz einzufrieren und nur Grundsteuern zu erhöhen.

Wer braucht den Jülicher Rurschnellweg? Der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 56 wäre ein 52-Millionen-Großprojekt.

Rund 100 Menschen nehmen das Kreuz auf sich bei der Karfreitag-Prozession auf die Sophienhöhe.

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