Titz - Jahreshauptversammlung: Bedeutung der Feuerwehr gewürdigt

Jahreshauptversammlung: Bedeutung der Feuerwehr gewürdigt

Von: jago
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Eine starke Wehr verdient die Unterstützung von Rat und Verwaltung. In Titz bekräftigten GBI Stephan Giesen und Bürgermeister Jürgen Frantzen (r.) die hervorragende Zusammenarbeit im Dienste der Allgemeinheit. Foto: Jagodzinska

Titz. Die gesetzlichen Vorgaben zum Brand- und Katastrophenschutz verpflichten die Gemeinden, eine den örtlichen Gegebenheiten entsprechende leistungsfähige Feuerwehr zu unterhalten. In der Gemeinde Titz stellen sich 140 Feuerwehrfrauen und -männer den Herausforderungen zur Sicherstellung abwehrender und vorbeugender Maßnahmen beim Brandschutz, der Hilfeleistung bei Unglücksfällen und im Katastrophenschutz.

In drei Löschzügen mit jeweils zwei Gruppen an den Standorten Ameln, Gevelsdorf, Hasselsweiler, Jackerath, Müntz, Opherten, Rödingen und Titz engagieren sich die Wehrleute ehrenamtlich und unentgeltlich in ihrer Freizeit zum Wohl der Allgemeinheit. Die Jahreshauptversammlung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinde und Feuerwehr im Aufbruch“. Als geeignete Lokalität bot sich passend dazu die Aula der Primus-Schule Titz nahezu von selbst an.

Ausgehend von den Entwicklungen im Bildungssektor vermittelte Bürgermeister Jürgen Frantzen in seiner Ansprache das Bild einer auf allen Ebenen boomenden Gemeinde. Positive Tendenzen wie die hohe Baulandnachfrage, eine intakte Sozialstruktur und nicht zuletzt ein Geburtenzuwachs und steigende Schülerzahlen fordern die Verwaltung auch bei der Definition einer innovativen Gemeindeentwicklung.

In Konsequenz zu dieser erfreulichen Feststellung, müsse auch die Schlagkraft der Wehr steigen, stellte Frantzen fest und forderte: „Wir können als Gemeinde nicht wachsen, wenn die Wehr nicht Schritt halten würde.“

Einsegnung

Mit der Übergabe des symbolischen Schlüssels an Gemeindebrandinspektor Stephan Giesen zur Indienstnahme von vier neuen Fahrzeugen bekräftigte der Bürgermeister die Ernsthaftigkeit, mit der die Verwaltung hinter der Freiwilligen Feuerwehr steht. Eingesegnet wurden die drei Mannschaftstransportfahrzeuge und ein Kommandowagen von Feuerwehrseelsorger Manfred Kappertz, der die Arbeit der Feuerwehr in die Adventszeit einband.

Mit den Worten: „Wir sind unterwegs mit all dem was uns ausmacht und mit unserem Ehrenamt“, lud er jeden Einzelnen dazu ein, all das mitzubringen und an Weihnachten an der Krippe abzulegen.

Unersetzbar bleiben

Neue Wege gehen war das Kernthema in der Ansprache des Leiters der Feuerwehr, Stephan Giesen: „Die Idee Freiwillige Feuerwehr hat auch und gerade in einer globalisierten und digitalisierten Welt Ihre Berechtigung. Jedoch müssen wir andere Zugänge und Voraussetzungen schaffen, dass ehrenamtliche Arbeit umsetzbar bleibt.“ Auch er betonte die sehr gute Zusammenarbeit mit Rat und Verwaltung der Gemeinde. Nach dem Angebot, sich an einer Sportgruppe zu beteiligen und dem Hinweis auf die Wichtigkeit verstärkter Ausbildung, ohne die keine Qualität garantiert werden könne, schloss der Wehrleiter die Versammlung mit dem aufmunternden Ausruf: „Ihr seid die einzigen, die das System weiterbringen können, und haltet die Feuerwehr am Leben. Macht weiter so.!“

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