Jahresbilanz des Eifelvereins: Schwerpunkt sind die Mittwochsgruppen

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Mit Urkunden und Treunadeln würdigte der Vorsitzende der Jülicher Ortsgruppe des Eifelvereins, Heinz-Peter Claßen (rechts), die langjährigen Mitglieder. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Auf, du junger Wandersmann, jetzt kommt die Zeit heran, die Wanderzeit, sie gibt uns Freud’“ sangen die zahlreich versammelten Mitglieder als Auftakt zur Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Jülich des Eifelvereins im Jülicher AWO-Heim.

Die Willkommensgrüße des 1. Vorsitzenden Heinz-Peter Claßen galten allen Anwesenden. Besonders willkommen hieß er Ehrenvorsitzenden Bernd Flecke und Ehrenmitglied Werner Becker; den Ehrenmitgliedern Aenne Kerz und Hubert Meisen übermittelte er Grüße Genesungswünsche an Ehrenmitglied Marianne Flock.

Nach dem Gedenken der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder berichtete Geschäftsführerin Käthe Muschalek über die Tätigkeit des Vorstandes und Ereignisse des abgelaufenen Wanderjahres.

Neben der Wahrnehmung der Vereinspflichten habe die überregionale und vereinsinterne Kontaktpflege, die auch über die aktive Zeit des Wandern hinausgeht, einen hohen Stellenwert, etwa bei Grußadressen oder Hausbesuchen anlässlich runder oder halbrunder Geburtstage. Mit 400 Mitgliedern bei 277 Vollmitgliedern, 82 Familienmitgliedern und bemerkenswerten 41 Jugendlichen und Kindern ist die Ortsgruppe zahlenmäßig eine erfreuliche Konstante im Vereinsleben der Stadt Jülich.

Mit seinem Glückwunsch an die Ausgezeichneten verband Vorsitzender Heinz-Peter Claßen den Wunsch auf weitere Jahre in treuer Verbundenheit. Nicht alle zu Ehrenden konnten persönlich die Ehrung entgegennehmen. Sie erhalten Ihre Urkunden und Treuenadeln zu einem späteren Zeitpunkt.

Wanderwart Norbert Kochs wertete in seinem Bericht das verflossene Wanderjahr als erfolgreich. So haben bei 177 Wanderungen insgesamt 3494 Wanderinnen und Wanderer teilgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Teilnehmerzahl nur um 36 geringer, was sich teilweise auch witterungsbedingt erklärt.

Der Schwerpunkt der Teilnehmer hat sich auf die beiden Mittwochs-Tagesgruppen verlagert, die im wöchentlichen Wechsel aktiv sind. Mit durchschnittlich 24 Teilnehmern unternahm die Mittwochs-Nachmittagsgruppe 50 Wanderungen – bei denen vor allem die Geselligkeit gepflegt wird, Wanderlieder gesungen und Kurzgeschichten vorgetragen werden, während bei den Sonntagswanderern leicht rückläufige Beteiligung festzustellen ist.

Die Radwanderungen erfuhren eine deutliche Steigerung mit jeweils 30 bis 40 Teilnehmern und haben zusätzliche Mitglieder für die Ortsgruppe gebracht; wünschenswert ist, dafür weitere engagierte Begleiter zu finden.

Bei der Wanderwoche im Naturschutzgebiet Kellerwald/Edersee legten die Teilnehmer ca. 85 Kilometer zurück in Teilstrecken von locker bis anspruchsvoll zwischen 13 und 17 Kilometern. Sowohl die Nachtwanderung als auch die „Wanderung zwischen den Jahren“ wurden erfreulicherweise von zahlreichen Teilnehmern aus allen Gruppen angenommen.

Der Jugend- und Familiengruppe gehört nicht nur in der Jülicher OG besondere Aufmerksamkeit, vielmehr erfährt sie auch durch Zusammenarbeit mit befreundeten Jugendgruppen viel Zuspruch. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die fünf Veranstaltungen mit Übernachtungen in Jugendherbergen und Zeltlagern.

291 Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuern trafen sich zu weiteren Veranstaltungen, davon zwei Bastelnachmittagen, wie auch zu einer Radwanderung, zum Eislaufen und zu einer Nachtwanderung mit Geschicklichkeitsübungen und kniffligen Fragen, erwarben den Eselführerschein und erkundeten den Naturerlebnispfad in Nettersheim und die Kakushöhle. Einer Einladung der Wohnanlage Niederzier zu einem Wochenende mit Senioren folgten 18 Jugendliche.

Im Rahmen der Jahresabschlusswanderung konnten 20 Teilnehmer die Zitadelle Jülich besichtigen; durch musikalische Beiträge und ein Spiel bereicherte die Gruppe die adventliche Feier. Auch für das gerade begonnene Wanderjahr hat das Jugendwarte-Team wieder attraktive Vorhaben geplant.

Allen Wanderführern und -führerinnen dankte Wanderwart Norbert Kochs für ihren selbstlosen Einsatz. Gemeinsam mit Heinz-Peter Claßen warb er um Unterstützung bei den Bemühungen des Vorstandes, die Lücken im Wanderangebot durch Gewinnung weiterer Wanderführern zu schließen. Der erstellte Wanderplan fand breite Zustimmung in der Versammlung. Er unterbreitet zunächst für das erste Halbjahr die Vorhaben aller sechs Wandergruppen. Eine Wanderfreizeit für Interessierte aus allen Gruppen ist vom 29. Mai bis 5. Juni im Gebiet Reinhardswald/Solling/Vogler geplant.

Nach Kurzberichten der Fachwarte und der Entlastung des Vorstandes fand die vorbereitete neue Satzung die ungeteilte Zustimmung der Versammlungsmitglieder.

Als Fazit des vergangenen – für die OG Jülich 106. Wanderjahres – sieht Ehrenvorsitzender Bernd Flecke den Vorstand durch die eingeführten Veränderungen auf einem guten Weg, den Traum von einer „Eifelvereinsfamilie“ zu realisieren.

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