Jülich - Jahresbericht 2014: KuBa Jülich verzeichnet Besucherrekord

Jahresbericht 2014: KuBa Jülich verzeichnet Besucherrekord

Von: Daniela Mengel-Driefert
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Ganz oben: Der Kulturbahnhof überzeugt mit seinem Kino- und Kulturangebot: Cornel Cremer, Geschäftsführer des Trägervereins, und sein Team haben auch bei Bestückung der traditionellen Programmtafel alle Hände voll zu tun. Foto: Uerlings

Jülich. Die Zahlen sprechen für sich: Der Kulturbahnhof zählte im vergangenen Jahr 264 Veranstaltungen mit 33800 Gästen, eingeschlossen sind 29 Konzerte, 23 Kinderkinovorstellungen und 125 Hauptfilmvorstellungen mit insgesamt 11397 Besuchern.

Das ist Rekord und eine Steigerung um 5000 Kino-Besucher im Vergleich zum Vorjahr, nachzulesen im Jahresbericht 2014, den der Verein „Kultur im Bahnhof“ jüngst dem Ausschuss für Jugend und Familie vorlegte.

Der Ansturm lässt sich einfach erklären: Zum einen brachte die Digitalisierung des Kinos große Vorteile. „Wir können heute ganz flexibel auf das Filmangebot reagieren“, sagt Cornel Cremer, Geschäftsführer des Trägervereins. Läuft ein Film gut an, kann er ihn kurzfristig in das Jülicher Programm aufnehmen. Zum anderen bewegte die Fußball-Weltmeisterschaft viele Menschen zum „Public Viewing“ auf der Kinoleinwand. „Das hat kein anderer zu bieten“, sagt Jenny Lorbach, Leiterin der Gastronomie.

Die Film- und Medienstiftung NRW schätzt das KuBa-Kino ebenfalls, zeichnet es Jahr für Jahr aus. Zum neunten Mal in Folge erhielt der Kulturbahnhof als Anerkennung für das herausragende Filmprogramm eine Förderprämie.

Die Zahl der Kulturveranstaltungen steigt stetig mit Konzerten und Partys, Kleinkunst, Karneval- und Fremdveranstaltungen. Zu den Höhepunkten gehörten das Jubiläumskonzert „Rockcity Jülich rocks again“, veranstaltet in Kooperation mit dem Jugendparlament, oder das „Loss mer singe“ Konzert mit Cat Ballou. Der Jazzclub, der Verein „Kultur ohne Grenzen“ oder der FH-Campus Jülich veranstalteten Konzerte und Partys im KuBa. In Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt traten Comedians wie Jürgen Becker, Bernhard Hoecker und Torsten Sträter in der Reihe „Watt zum Lachen“ auf.

Die Generation „50plus“ trifft sich im Rahmen der Vocalwerkstatt zu offenen Singangeboten. Erstmalig veranstaltete der KuBa 2014 in Kooperation mit dem städtischen Jugendheim, dem Bonhoeffer-Haus und dem Roncalli-Haus die „Jam City“, eine Party von Jugendlichen für Jugendliche. Neu war auch der „Science Slam“, der gemeinsam mit dem Forschungszentrum stattfand. Junge Wissenschaftler präsentierten komplexe, wissenschaftliche Themen sehr unterhaltsam.

Das Kulturzentrum wird im nächsten Jahr 20 Jahre alt, da sind natürlich erste Sanierungsmaßnahmen notwendig. Im letzten Jahr konnten der Boden in der Ga­stronomie und im Eingangsbereich mit Hilfe von Sponsorengeldern erneuert werden. Das alte Linoleum wurde durch ein strapazierfähiges Holzparkett ersetzt.

Wer den Jahresbericht in der Hand hält, dem fällt auf, wie gut der Kulturbahnhof im Stadtgefüge vernetzt ist, Vereine, Schulen, oder Forschungszentrum, die Räume und das Programm werden von einer breiten generationsübergreifenden Öffentlichkeit genutzt. „Wir sind ein etabliertes Kulturzentrum für jede Altersklasse“, bestätigt Cremer und weist auf das Angebot von Kinderkonzerten bis zu Seniorenvorträgen und Singnachmittagen hin.

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