Linnich - Jägerzäune verschwinden von den Linnicher Spielplätzen

Jägerzäune verschwinden von den Linnicher Spielplätzen

Von: ojo
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Der Spielplatz im Ewart ist eine „Baustelle” 2012 - nicht nur wegen des Jägerzauns, der wie auch andernorts verschwinden wird. Foto: Jonel

Linnich. Die Haushaltslage ist miserabel, aber kleine Sprünge sind immer noch drin. 12 000 Euro hatte die Stadt Linnich bereit gestellt, um auf den Spielplätzen in der Kernstadt und in den Ortschaften mehr als nur einen Sandhaufen zum Spielen zu bieten.

Nach einer Liste, die noch im Sommer aufgestellt worden war, sind für etliche Spielplätze neue Geräte angeschafft worden. Noch nicht überall stehen die Neuanschaffungen, weil der Bauhof wegen Personalmangels den Aufbau nicht schaffte. Das soll aber so bald wie möglich nachgeholt werden. Je näher der Winter rückt, desto wahrscheinlicher wird es wohl, dass diese Spielgeräte „eingemottet” werden und erst zur Saison 2012 auf die Plätze kommen.

Eine erfreuliche Entwicklung meldete Beigeordneter Hans-Josef Corsten jüngst dem Ausschuss für Familie, Jugend, Senioren und Soziales. Von den veranschlagten 12 000 Euro sind 1900 Euro als freie Spitze übrig geblieben. Mit diesem Geld wird nun ein zusätzliches Gerät für den Platz im Ewart angeschafft.

Der wird ohnehin ein gesondertes Beratungsthema werden, wenn die laufenden Kanal- und Straßenbauarbeiten abgeschlossen sind. Ein Schwerpunkt wird die Sanierung des Zauns sein. Und nicht nur dort. „Wir sind dabei, sukzessive die Zäune auszutauschen”, sagte Corsten und reagierte damit auch auch auf einen Hinweis des Hottorfer Ortsvorstehers.

Der hatte den maroden Jägerzaun am Spielplatz im Ort moniert. Der Bauhof wird sich die Jägerzäune unter Sicherheitsaspekten anschauen, zumal Jägerzäune generell von den Spielplätzen verschwinden. Der Hottorfer Zaun rangiert auf der Austauschliste nicht oben. Corsten: „Dafür ist in diesem Haushalt kein Geld.”
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