Ist die Drogenberatung gerettet?

Von: -vpu-
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Jülich. Eine von zwei möglicherweise von der Schließung betroffenen sozialen Anlaufstellen bekommt mutmaßlich „Galgenfrist“: die Jülicher Niederlassung der Drogenberatung.

Die von Propst Josef Wolff gestartete Initiative, gegen Spendengeld seinen dienstlichen Pkw ein Jahr lang mitnutzen zu dürfen, scheint von Erfolg gekrönt.

In einer aktuellen Sitzungsvorlage für die Sitzung des Stadtrates am Donnerstag (18 Uhr/Neues Rathaus) ist nämlich zu lesen: „Pfarrer Wolff von der Pfarrei Heilig Geist Jülich hat Spender (die nicht genannt werden möchten) gefunden, die in 2014 den städtischen Zuschuss an die Drogenberatungsstelle finanzieren.“ Daher sei in 2014 weiterhin ein Zuschuss an die Drogenberatungsstelle in Höhe von 24 500 Euro im Haushalt veranschlagt. Dem stehen laut Stadtverwaltung Einnahmen aus Spenden in gleicher Höhe gegenüber.

Damit hätte die Drogenberatung einen Aufschub um ein Jahr erreicht, in der möglicherweise eine neue Finanzierungsstruktur gefunden werden kann, wenn der Stadtrat zustimmt.

In diese Situation kam der Verein „Frauen helfen Frauen“, dem gut 11.000 Euro für 2014 von der Stadt gestrichen werden sollen, bislang nicht.

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