Irrtum führt zur Kollision: Autofahrerin schwer verletzt

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Jülich. Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend auf der Bundesstraße 55 ist eine Pkw-Fahrerin schwer verletzt worden. Sie hatte beim Abbiegen die Verkehrssituation falsch eingeschätzt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von etwa 11.000 Euro.

Gegen 19.15 Uhr befuhr eine 51 Jahre alte Frau aus Viersen mit ihrem Pkw die Bundesstraße aus Richtung Hottorf kommend in Fahrtrichtung Jülich. Obwohl ihr in Höhe der BAB-Anschlussstelle Jülich-Ost eine 35 Jahre alte Autofahrerin aus Frechen auf der Gegenspur entgegen kam, bog die 51-Jährige mit dem Wagen nach links in die Einmündung zur Bundesautobahn in Fahrtrichtung Düsseldorf ab.

Trotz einer sofortigen Vollbremsung der Frechenerin und eines Ausweichmanövers nach rechts kollidierten beide Fahrzeuge. Dabei wurde das Auto der 35-Jährigen gegen eine Verkehrsinsel geschleudert. Es prallte zudem gegen zwei Verkehrszeichen, die dabei ebenfalls beschädigt wurden.

Aufgrund ihrer Verletzungen wurde die Frau aus Viersen mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren, wo sie zur stationären Behandlung verbleiben musste. Sie hatte nach eigenen Angaben irrtümlicherweise angenommen, die Entgegenkommende werde nach rechts auf die Autobahn auffahren.

Beide Unfallfahrzeuge waren nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit und wurden durch Abschleppunternehmen von der Unfallstelle abtransportiert. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden vom Löschzug Mersch/Pattern der Freiwilligen Feuerwehr abgestreut.
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