Interviews und Kino: Blick in Jülicher Zukunft

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Das Versuchsfeld der Jülicher Bodenforscher bei Selhausen liefert wichtige Erkenntnisse. Foto: Forschungszentrum

Jülich. Die Herausforderungen der Zukunft sind eine Gemeinsamkeit der Wissenschaft und des Gemeinwesens. Das betrifft zum Beispiel die Energieversorgung im gleichem Maße wie das Gesundheitsnetz oder auch die Produktion von Nahrungsmitteln. Diese drei Themenkomplexe stehen im Fokus der siebten „Kleinen Nacht der Wissenschaft“ im Kulturbahnhof am Freitag, 11. September.

In der bewährten Kombination von Interviews mit interessanten Gästen ab 18 Uhr und einem Kino-Blockbuster zum Thema im Anschluss kommen bei freiem Eintritt auch zwei Nachbarn zusammen: das Forschungszentrum und die Stadt Jülich. Denn die Herzogstadt gehört zu den 52 ausgewählten Kommunen, die sich für den Bundeswettbewerb „Zukunftsstadt“ qualifiziert haben.

Bei der gemeinsamen Veranstaltung des Forschungszentrums Jülich (FZJ) und unserer Zeitung geht es so um das Thema Demenz. Dr. Juraj Kukolja (Jülich Memory Clinic) forscht an der Früherkennung der Krankheit und berichtet über die aktuellsten Erkenntnisse und ihre Bedeutung. Beatrix Lenzen (Amt für Familie, Generationen und Integration) legt dar, welche Etappen Jülich auf dem Weg zur „demenzfreundlichen Stadt“ bereits zurückgelegt hat.

Die Böden in und um Jülich haben eine aus Expertensicht „fantastische Qualität“. Das weiß Erich Gussen (Vorsitzender der Kreisbauernschaft/Güsten) aus langjähriger Erfahrung. Deren Düngung aber hat Folgen nicht nur beim Ertrag. Der Einsatz von Gülle zum Beispiel kann nun besser eingeschätzt werden. Die Bodenforschung des FZJ liefert nun Informationen zum Verbleib von Antibiotika in der Gülle im Boden. Nicht nur darüber berichtet Dr. Thomas Pütz bei der „Kleinen Nacht der Wissenschaft“.

Die Energieversorgung ist ein thematischer Dauerbrenner mit vielen Facetten. Ein kommunaler Versorger wie die Stadtwerke Jülich stellt sich neu auf und verändert sich vom reinen Energielieferanten zum Dienstleister. Das erklärt Dr. Hildegard Hoecker (SWJ-Projektleiterin). Prof. Jürgen-Friedrich Hake ist Bereichsleiter am FZJ und betrachtet einen schwierigen Spagat: das Energiesystem so auszubalancieren, dass es sowohl Umwelt- und Klimaschutz gerecht wird und dabei Versorgungssicherheit und Sozialverträglichkeit gewährleistet.

Zum Auftakt der „Kleinen Nacht der Wissenschaft“ im KuBa am 11. September beantworten FZJ-Vorstandschef Professor Wolfgang Marquardt und die Jülicher Dezernentin Katarina Esser Fragen zu den wichtigsten Zukunftsthemen im Forschungszentrum und der Stadt. Moderator ist JZ-/JN-Redakteur Volker Uerlings.

Eine Änderung hat sich ergeben: Nach den Interviews wird nicht der Spielfilm „Elysium“ gezeigt, sondern der Science-Fiction-Streifen „Interstellar“ (USA/GB, 2014).

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