Interkulturelle Öffnung der Jülicher Verwaltung

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Studierende der FHöV NRW und Projektbeteiligte mit der Integrationsratsvorsitzenden Anne-Marie Höthker (vorne rechts). Foto: David Joecken/Stadt Jülich

Jülich. Seit Mai 2015 tagt die Arbeitsgruppe „Interkulturelle Öffnung der Verwaltung der Stadt Jülich“ regelmäßig und beschäftigt sich mit entsprechenden Maßnahmen, die auch schon in großen Teilen umgesetzt wurden. Die Aktivitäten der Arbeitsgruppe sind die konsequente Fortsetzung der bisherigen Ausrichtung der Stadt Jülich als „Ort der Vielfalt“ und des „Miteinander-Füreinander“.

So wurden beispielsweise Sprachangebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Jülich erarbeitet, „Ad-hoc-Sprachpaten“ zur ersten Kontaktaufnahme / Kommunikation mit Kundinnen und Kunden mit Zuwanderungsgeschichte innerhalb der Stadtverwaltung ermittelt, Fortbildungen zur Interkulturellen Grundsensibilisierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angeboten, der Leitfaden für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte überarbeitet.

Nicht zuletzt ist die Stadt Jülich im September 2016 der Partnerinitiative des Landes Nordrhein-Westfalen „Vielfalt verbindet! Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“ beigetreten.

Aktuell konnte die Inspektoranwärterin der Stadt Jülich, Miriam Dommel, mit weiteren Mitstudierenden dafür gewonnen werden, an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Abteilung Köln, ein entsprechendes Projekt zu initiieren.

Die Studienkolleginnen und -kollegen Yasemin Adsan, Luisa Kersgens, Melissa Meyer, Tobias Müller, Noah Rottenfußer und Thomas Schepp kommen aus Einstellungsbehörden der Städteregion Aachen sowie der Städte Alsdorf, Eschweiler und Stolberg.

Das „Praxisbezogene Projekt – Interkulturelle Öffnung der Verwaltung – am Beispiel der Stadt Jülich“ erfolgte im Rahmen des Dualen Studiums zum Bachelor of Laws, Fachbereich Kommunaler Verwaltungsdienst – Allgemeine Verwaltung. Die Projektleitung hatte Marcell Raschke, Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Abteilung Köln.

Das Ergebnis der Projektarbeit wurde in der jüngsten Sitzung des Integrationsrates der Stadt Jülich vorgestellt und kann als PDF-Dokument unter

http://www.juelich.de/interkulturelleoeffnung heruntergeladen werden.

Die Arbeitsgruppe „Interkulturelle Öffnung der Verwaltung der Stadt Jülich“ und der Bürgermeister der Stadt Jülich, Axel Fuchs, bedankten sich herzlich für die geleistete Arbeit und wünschten den Studierenden für den erfolgreichen Abschluss ihres Studiums alles Gute und bei den späteren Tätigkeiten in ihren Einstellungsbehörden beruflich viel Erfolg.

Ein weiterer Dank galt natürlich auch Marcell Raschke für die Projektleitung.

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