Interesse der Jugend ändert sich im Laufe der Jahre

Von: jago
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Abschied nach neun Jahren in d
Abschied nach neun Jahren in der KoT: Sozialarbeiter Jörg Schröder (4.v.r.) wird bei Dagmar Stettner (2.v.l.), Peter Nieveler (rechts) und den „Teamern” in guter Erinnerung bleiben. Foto: Jagodzinska

Jülich. Nach neun Jahren verlässt der Leiter der katholischen Jugendeinrichtung „KoT” Jülich, Jörg Schröder, seine Wirkungsstätte in der Stiftsherrenstraße und wendet sich neuen Aufgaben als Koordinator in einer Grundschule zu.

Schröder hat der Einrichtung seinen Stempel aufgedrückt, indem er persönliche Vorlieben einfließen ließ.

So wurde das sportliche Angebot mit Basketball und Fußball von den Jugendlichen bestens angenommen, ein Internet-Radio-Projekt läuft seit drei Jahren mit großem Erfolg.

„Ich möchte nicht als Berufsjugendlicher enden”, sagte Schröder bei einer kleinen Abschiedsfeier und ergänzte als Argument für seine beruflichen Veränderung, dass sich die Interessen der jungen Leute in den letzten Jahren deutlich verändert haben. „Konnte man vor ein paar Jahren noch mit dem Internet-Café Leute anlocken, sagen heute Jugendliche im gleichen Alter ?Mann, habt ihr vielleicht lahme PCs” Sehr positiv lobte der scheidende Sozialarbeiter die Unterstützung seitens des Kirchengemeindeverbands (KGV) Heilig Geist Jülich oder der Gremien wie Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat, die ihn in Ruhe gelassen hätten, aber dann, wenn sie gebraucht wurden, auch da waren.

Noch kein Nachfolger ernannt

Dagmar Stettner und Roland Dreßen vom KGV würdigten die Kontinuität und die Einsatzbereitschaft, die Schröders Arbeit ausgezeichnet haben.

Man hofft, dass sich für die „attraktive Stelle” möglichst bald ein Nachfolger finden lässt. „Es wäre tragisch, wenn die Einrichtung nicht offen gehalten würde”, sagte Dagmar Stettner und hob damit die Wichtigkeit der Tatsache hervor, dass in der Vakanzzeit die „Teamer”, eine Gruppe von fünf von Schröder ausgebildeten jungen Männern, kommisarisch tätig würden.

Als stellvertretender Vorsitzender des KGV antwortete Peter Nieveler auf die Frage, wo er die KoT in einem halben Jahr sehen würde voller Zuversicht: „Dann werden wir eine neue Kraft gefunden haben, die die bewährte Arbeit zufriendenstellend fortsetzen wird.”
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