Integrationsprojekt der Jülicher Jugendheime

Von: mio
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Tobias Storms und seine Kollegen stellen das neue Programm der Jülicher Jugendarbeit vor: Jugendliche aus Jülich sollen mit Flüchtlingskindern lernen. Foto: Mira Otto
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Sarah Böhnke, Leiterin des Jülicher Jugendheims. Foto: Mira Otto

Jülich. Die Jülicher Jugendarbeit stellt ein neues Programm vor. Ziel ist es, die bereits ansässigen und bald eintreffenden Flüchtlingskinder in den Alltag der Jugendlichen aus Jülich zu integrieren. Mit dem Jugendheim, dem Jugendtreff Roncalli-Haus und dem B.haus steht die Jülicher Jugendarbeit geschlossen hinter dem Projekt.

„Wir haben Angebote für die Flüchtlingskinder und Jugendliche aus Jülich entwickelt“, sagte Sarah Böhnke, Leiterin des Jugendheims, und Sascha Römer, der Leiter des Roncalli-Hauses, führte fort: „Der Sinn dahinter ist, dass die Jugendlichen aus Jülich und die Flüchtlingskinder interagieren.“ Darüber hinaus stehe den Jugendlichen eine spannende Zeit bevor, da unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen. Diese können voneinander lernen und profitieren, so der Leiter des B.hauses, Tobias Storms.

Ab der dritten Kalenderwoche geht es los: So wird das B.haus einen Tanzkurs anbieten. Mit dem Titel „Represent yourself“ liegt hier das Augenmerk auf dem Hip-Hop Dance. „Die Kinder können das Programm jedoch individuell gestalten und Einfluss nehmen. Auch der Tanzstil ist hierbei nicht ausgeschlossen“, sagte Storms.

Als Tanzlehrer steht Tobias Storms Mechak Mukaba Balogi zur Seite. Dieser wirkte schon bei mehreren Tanzprojekten der Jugendarbeit mit. Der Kurs wird ab Dienstag, 12. Januar, jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr im B.haus stattfinden.

Im Jugendheim hingegen kommen die kulinarischen Genüsse zur Geltung. Unter der Überschrift „EssKultur“ können die Jugendlichen zusammen kochen und essen. „Jeder Jugendliche ist eingeladen, Rezepte aus seiner Kultur vorzustellen“, sagte Sarah Böhnke. Dieser Kochabend kann mittwochs von 17 bis 20 Uhr im Jugendheim besucht werden.

Ebenfalls am Dienstag können sich die Kinder und Jugendlichen beim Fußball zusammen mit dem Jugendtreff Roncalli-Haus richtig austoben. Der Fokus liegt hier auf dem Fairplay. Schon jetzt geht Sascha Römer regelmäßig mit den Jugendlichen in der Halle „zocken“.

Dazu sagte er: „Es läuft schon jetzt so gut, dass wir auf dem Feld meistens keinen Schiedsrichter mehr brauchen.“ Das Spiel läuft in der Sporthalle Zitadelle. Ab dem 12. Januar rollt dann jede Woche von 18 bis 20 Uhr in der Halle der Ball. Die Projektdauer ist auf ein halbes Jahr angelegt.

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