Insolvenz abgewendet: Die fünf Schülerfirmen werkeln weiter

Von: chc
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Jülich. Die Insolvenz der Schülerfirmen ist im letzten Moment verhindert worden. Wie berichtet, stand die Fortführung des Vorzeigeprojektes auf der Kippe, bei dem junge Menschen ebenso spielerisch wie realistisch in die Berufswelt hineinschnuppern können.

Den Schülerfirmen drohte das Aus, weil die Agentur für Arbeit ihr Sponsoring halbierte und die Stadt wegen ihres maroden Haushalts nicht in der Lage ist, diesen Ausfall zu kompensieren. Ende September hatten Schüler den Protest gegen die Schließung ihrer Firmen in den Ratssaal getragen, in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie, Schule und Sport wurde deutlich, dass er Wirkung gezeigt hatte.

Die Verwaltung teilte mit, dass in den Schülerfirmen voraussichtlich bis Ende September 2012 weitergearbeitet werden kann. Denn mit den Stadtwerken Jülich konnte kurzfristig ein Sponsor aufgetrieben werden, der das Projekt mit 20.000 Euro unterstützt. Daneben werden die Agentur für Arbeit (22.100 Euro) und nicht zuletzt der Zweckverband Schirmerschule Geld (voraussichtlich 14.000 Euro) überweisen.

Damit sind die Gesamtkosten des Projekts in Höhe von 60.000 Euro bis auf einen Restbetrag von 3900 Euro vorerst gedeckt.

Vom Mädchengymnasium ist keine Unterstützung zu erwarten. Denn dessen ursprünglich angekündigte finanzielle Beteiligung am Projekt wurde zwischenzeitlich zurückgezogen.
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