Jülich - Innovative Forschung für die Zukunft

Innovative Forschung für die Zukunft

Von: ls
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Die geschäftsführenden Direk
Die geschäftsführenden Direktoren des Bioeconomy Science Centers stellen ihre Forschungsgebiete vor. Prof. Ulrich Schurr, Prof. Karl-Erich Jaeger, Moderator Andreas Lange, Prof. Ulrich Schwaneberg und Prof. Wulf Amelung (v. l.) im Gespräch. Foto: Schmidt

Jülich. Mit einer Hauseinweihung wurde das Symposium „Bioeconomy Science Center - Herausforderungen, Einblicke und Perspektiven” im Forschungszentrum Jülich verglichen.

In der Tat gibt es das Bio-Ökonomie-Wissenschafts-Zentrum (BioSC), ein Netzwerk von 53 Instituten und 1200 Mitarbeitern der Universität Bonn, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich, schon länger. „Das Richtfest war vor einem Jahr, die Familie wohnt bereits im Haus und nun wird die Einweihung gefeiert”, so Moderator Andreas Lange.


Einführungsfilme zeigten, wie Pflanzen als nachwachsende Ressourcen für Ernährung, Energiegewinnung und als Rohstoffe genutzt werden können. Besonders betont wurden die „gebündelten Kräfte und Kompetenzen” des BioSC.



Der zweite Abschnitt des Symposiums wurde laut Moderator Andreas Lange von den „Menschen, die im Haus leben”, gestaltet. Die geschäftsführenden Direktoren des BioSC - Prof. Wulf Amelung, Prof. Karl-Erich Jaeger, Prof. Ulrich Schurr und Prof. Ulrich Schwaneberg - luden zur „Hausbegehung” und stellten ihre Forschungsbereiche vor.

Im Vordergrund der wissenschaftlichen Aktivitäten des BioSC stehen nachwachsende Rohstoffe, die vielfältig nutzbar sind. Als ein Beispiel wurde der Apfelbaum genannt: Die Frucht dient der Ernährung, das Holz beim Verbrennen der Energiegewinnung und das Pektin der Äpfel wird als biotechnologischer Rohstoff verwendet. Auch der Anbau der nachwachsenden Rohstoffe steht im Mittelpunkt des Interesses - schließlich muss die wachsende Weltbevölkerung versorgt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Forschung an biotechnologischen und biokatalytischen Prozessen, um die nachwachsenden Rohstoffe für die pharmazeutische und chemische Industrie stärker nutzbar zu machen.

Den ungefähr 230 Teilnehmern des Symposiums wurde deutlich, dass die Forschung des BioSC nicht nur landwirtschaftliche, naturwissenschaftliche und technologische Fragestellungen, sondern auch ökonomische und gesellschaftliche Aspekte umfassen.

Thomas Rachel, parlamentarischen Staatssekretär, erklärte, dass Wissenschaftler neben Freiheiten auch finanzielle Mittel brauchten.

Dr. Patermann, Berater des Landes NRW für die wissensbasierte Bioökonomie, hob die Bedeutung von wissenschaftlichem Nachwuchs hervor. Dr. Alfredo Aguilar, Leiter Biotechnologien der Europäischen Kommission, mahnte, dass nicht nur Wissenschaft, Politik und Industrie, sondern auch die Öffentlichkeit einbezogen werden sollte.

Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, war überzeugt, dass das BioSC „mithelfen kann, Antworten zu geben auf große globale Herausforderungen”.
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