Jülich - Ingenieuren weiterhelfen

Ingenieuren weiterhelfen

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Fördergelder aus dem Programm „IngenieurNachwuchs” erhielten die Professoren Thomas Ritz (2.v.l.), Volker Sander (3.v.l.) und Ingrid Scholl aus den Händen von Thomas Rachel (3.v.r.) im Beisein von Rektor Manfred Schulte-Zurhausen (r.) und dem Landtagsabgeordneten Josef Wirtz. Foto: Schenk

Jülich. Die Ausschreibung „IngenieurNachwuchs” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Projekte, bei denen Ingenieure in einer Art „Nachwuchsstaffel” aus in den letzten vier Jahren neu berufenen Professoren, Doktoranden sowie angehenden Absolventen und Studierenden in Kooperation mit mit Unternehmen der Region wie dem Forschungszentrum zusammenarbeiten.

Hierbei ergeben sich auch diverse Bachelor-, Master- und Promotionsarbeiten.

Die Ausschreibung der Förderlinie „IngenieurNachwuchs” sprach in diesem Jahr gezielt den Fachbereich Informatik an. 50 von über 100 angemeldeten Projekten bezuschusst das BMBF ab März, davon drei der Fachhochschule Aachen.

Die einschlägigen Kompetenzen der hiesigen FH in den Bereichen Kommunikations- und Informationstechnik in Aachen sowie Medizintechnik und Technomathematik in Jülich erwähnte der parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel, als er die Fördermittel in Höhe von 710.000 Euro im Auditorium des Jülicher Solarcampus überbrachte.

260.000 Euro heimste Prof. Ingrid Scholl für ihr Projekt „GPU-Visualisierung von Nervenbahnen des menschlichen Gehirns aus polarisierten hochauflösenden Hirndatensätzen” ein.

Ziel des Projektes ist es, den „Kabelsalat im Gehirn zu erforschen und sichtbar zu machen”, und zwar als dreidimensionale Darstellung mit hochauflösenden Daten in Echtzeit auf einem Computer. Das Problem liegt darin, dass die großen Datenmenge nicht handzuhaben sind.

Für eine „Benutzerzentrierte Entwicklung mobiler Unternehmenssoftware mit Hilfe von Mobile Patterns as a Service” erhielt Prof. Thomas Ritz 212.165 Euro.

Das Geld dient der Erforschung einer Software für Service-Techniker, die sich speziell für die jeweilige Bedürfnisse anpassen lässt und unabhängig von einem Netz „online” zu betätigen ist, damit beispielsweise ein Heizungstechniker eine Anlage im Keller problemlos per PC reparieren kann.

Das ist aber noch nicht alles an gewährter Förderung: „Historical XML for an Actor-driven Grid-enabled Workflow System” lautet das Thema von Prof. Volker Sander.

„Seine” 237.344 Euro sollen ein neues Konzept generieren, um eine Software zur Automatisierung von Arbeitsabläufe zu entwickeln.
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