Ingenieure von morgen reifen im Haus Overbach

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Die Landtagsabgeordnete Ingola
Die Landtagsabgeordnete Ingola Schmitz (l.) hat sich über die Arbeit in Haus Overbach informiert. Foto: SCO

Barmen. „Ein zukunftsweisendes Konzept, das in Nordrhein-Westfalen Schule machen sollte.” Dieses Fazit zog die Landtagsabgeordnete Ingola Schmitz (FDP) aus Nörvenich, nachdem sie zusammen mit dem stellvertretenden Landrat des Kreises Düren, Rudi Frischmuth (FDP) aus Langerwehe, das Gymnasium Haus Overbach in Barmen besucht hatte.

Empfangen wurden die Liberalen vom Leiter des Franz von Sales und des Sience Kollegs, Dr. Simon Jörres, der den Liberalen das Bildungskonzept der Einrichtung erläuterte: „Das Haus Overbach hat sich die Förderung der so genannten MINT -Fächer auf die Fahne geschrieben und geht dabei neue Wege. MINT steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wir wollen das Science College zu einem Jugend- und Bildungsinnovationszentrum mit europaweiter Ausstrahlung entwickeln und zu einem Ort der Begegnung für motivierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene machen, die in naturbetonter Umgebung Wissenschaft und Forschung erleben.”

Die ersten Schritte seien getan: Öffentliche Förderung und privates Engagement bildeten das Fundament. Mehr als 100 engagierte und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Disziplinen böten Kompetenz und Sachverstand. Dazu gehört die Dipl.-Päd. Sabine Pommer-Sievert, die Eingliederungsmassnahmen für Jugendliche in den Arbeitsmarkt vorstellte.

Enge Kooperaton

Eine enge Kooperation des Science Kollegs mit dem Forschungszentrum Jülich, der FH Aachen und der RWTH Aachen ist weiterer Bestandteil des Konzeptes.

Im Science Kolleg findet zum Beispiel in den Sommerferien eine von vier Landesakademien der Ju­nior­Aka­demie NRW für jahrgangsbeste Schüler statt. Themen im letzten Sommer waren Me­cha­tro­nik und Kryp­to­lo­gie.

„Die MINT-Fächer sind wichtige Grundlagen unserer Wirtschaft und Gesellschaft” betonte Schmitz, die im Landtag Sprecherin ihrer Fraktion für berufliche Aus- und Weiterbildung ist, „daher ist die Kompetenzentwicklung in diesen Fächern heute nicht nur ein wesentlicher Baustein zukunftsorientierter Bildung, sondern ein wichtiger Erfolgsfaktor für die zukünftige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes NRW.”

Schmitz weiter: „.Angesichts des Fachkräftemangel muss es eine zentrale Aufgabe der Politik sein, vor allem die Wissenschaftler und Ingenieure von morgen zu fördern. Hier vermisse ich vor allem von der Landesregierung grundlegende Maßnahmen.”
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